FC Breitenrain: «Hu!» – Breitsch-Fans machen trotzdem Lärm
Aktualisiert

FC Breitenrain«Hu!» – Breitsch-Fans machen trotzdem Lärm

Obwohl der Kanton Pauken, Glocken und Megafone vom Fussballplatz des FC Breitenrain verbannt hat, heizten die Fans dennoch die Stimmung an.

von
miw

Auf dem Fussballplatz im Berner Breitenrain fand am Wochenende das erste Spiel statt, nachdem der Kanton den Fans ein Instrumenten- und Megafonverbot auferlegt hatte.

Doch die Fans des FC Breitenreins liessen sich von den nörgelnden Anwohner und dem Entscheid des Kantons nicht die Stimmung verderben. Anstatt mit Trommelwirbeln und Parolen aus dem Megafon unterstützten die Anhänger die Spieler mit lauten «Hus». Donatorenpräsident Max Haller animierte die Zuschauer schon im Voraus – etwa via Facebook – zum kräftigen «mit-huen». Vor Ort auf dem Spitz gaben die Fans dann Vollgas.

Spieler gegen Stille: «Kes Aquarium!»

Dieser Einsatz wurde honoriert: Die Breitsch-Spieler bedankten sich vor dem Spiel gegen den SC Brühl St. Gallen mit einem Transparent beim Fanclub für die Unterstützung. Denn auch ihnen würden die Anfeuerungsrufe per Megafon fehlen. «Dr Spitz isch kes Aquarium», lautete die Botschaft auf dem eigens kreierten Banner.

Trotz der guten Atmosphäre konnten sich der FC Breitenrain keine drei Punkte sichern: Mit einem Untentschieden verliessen die Spieler den Rasen – begleitet von kräftigen Hu-Rufen.

Bevor das Megafon-Verbot in Kraft trat, wurden die Spieler noch mehr eingeheizt:

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