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Hülsenfrüchte nach den Festtags-Schlemmereien

Im neuen Jahr liegen gewisse Schlemmereien immer noch schwer auf dem Magen und dem Portemonnaie. Womit starten Festtags-Überdrüssige gesund ins Jahr 2006?

Mit Sauerkraut und Sellerie, sagen Ernährungsberater.Die Festtage sind Esstage. Wer fühlt sich nach den Dezember-Exzessen mit Fondue chinoise, Schokolade und Champagner nicht ungesund und angeschlagen? Und das mit gutem Grund: «Der hohe Zuckergehalt im Alkohol und in Süssigkeiten führt zu einem kurzfristigen Hochgefühl, macht aber längerfristig schlechte Laune und schwächt das Immunsystem», erklärt die Ernährungsspezialistin Pia Sangiorgio. «Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen helfen, besonders in der Winterzeit.» Sangiorgio empfiehlt darum eine Rollgerstensuppe mit weissen Bohnen zur Stärkung. Die saisongerechten Gemüse Rotkraut, Karotten, Lauch und Sellerie sollen auch über die Januarmüdigkeit hinweghelfen. Von allzu viel Milch, Yoghurt und Quark sollte man dagegen gemäss Sangiorgio im Januar die Finger lassen: «Davon wird man müde und depressiv.»

Auch Jörg Birnstiel von Coop weiss, dass man sich nach der Festtags-Völlerei etwas Gutes tun sollte: «Sauerkraut ist billig und enthält mehr Vitamin C als eine Orange.» Als Fitmacher empfiehlt er einen Randensalat mit Granatäpfeln. Nicht, dass Sauerkraut und Sellerie zur täglichen Hauptmahlzeit werden: Das Wichtigste ist eine ausgewogene Ernährung. Man esse mit Genuss, trinke genug Wasser und gönne sich mal einen Winterspaziergang – so dürften das weihnachtliche Völlegefühl bald weg und der böse Januar erfolgreich ausgetrickst sein.

Christina Duss

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