Umgebaut: Hummer trifft Pferd
Aktualisiert

UmgebautHummer trifft Pferd

Dass PS nicht nur unter die Haube, sondern auch davor gespannt werden können, hat ein amerikanischer Künstler anhand eines Hummer H2 bewiesen: Statt Benzin sorgen Heu und Wasser für Antrieb.

von
dga

Was der New Yorker Jeremy Dean aus dem rollenden Feindbild eines jeden Umweltschützers bastelte, dürfte selbst härteste Ökofreaks umstimmen: Der Konstrukteur liess einen Hummer H2 in eine Pferdekutsche umbauen. Anders als Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger, der im Jahr 2004 den ersten wasserstoffbetriebenen Hummer vorstellte (20 Minuten Online berichtete), liess Dean für rund 20 000 US-Dollar die Potenzkiste in ein zweispänniges Vehikel umrüsten. Ganz CO2-neutral ist das Gefährt zwar nicht, aber sämtliche Emissionen sind ökologisch abbaubar.

Aufgemotzt bleibts trotzdem

Auf die Vorzüge einer modernen Luxuskarosse muss nicht verzichtet werden: Die blecherne Wuchtbrumme kommt mit Chromfelgen, LED-Scheinwerfer und einem leistungsstarken Video- und Sound-System daher. In Serie soll das auf maximal sechs PS erweiterbare Gefährt nicht gehen: Beim Unikat handle es sich schlicht um eine satirische Zukunftsvision des Pop-Art-Künstlers, wie er gegenüber dem britischen Nachrichtensender ITN verriet. Die Hummer-Droschke kann mittlerweile an der New Yorker Kunstausstellung «Pulse» bewundert werden.

Der Öko-Hummer auf einer seiner seltenen Spritztouren:

Deine Meinung