«A Dog's Purpose»: Hund fast ertrunken – Filmstart verschoben
Aktualisiert

«A Dog's Purpose»Hund fast ertrunken – Filmstart verschoben

Tierschützer schlagen Alarm: Bei den Dreharbeiten zu «A Dog's Purpose» wurde ein Hund gegen seinen Willen ins Wasser geworfen. Nun reagieren die Produzenten.

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vis
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«A Dog's Purpose» soll am 23. Februar in die Kinos kommen. Allerdings sorgt der neue Film des schwedischen Regisseurs Lasse Hallström (70) schon jetzt für Schlagzeilen. Die Tierschutzorganisation Peta ruft nämlich zum Boykott des Films auf. Der Grund ist ein an die Öffentlichkeit gelangtes Video von den Dreharbeiten. Im Bild: Schauspieler Dennis Quaid.

«A Dog's Purpose» soll am 23. Februar in die Kinos kommen. Allerdings sorgt der neue Film des schwedischen Regisseurs Lasse Hallström (70) schon jetzt für Schlagzeilen. Die Tierschutzorganisation Peta ruft nämlich zum Boykott des Films auf. Der Grund ist ein an die Öffentlichkeit gelangtes Video von den Dreharbeiten. Im Bild: Schauspieler Dennis Quaid.

AP/joe Lederer
Auf dem Video, das TMZ.com veröffentlicht hat, ist ein Deutscher Schäferhund zu sehen. Er sollte in ein sprudelndes Wasserbecken springen.

Auf dem Video, das TMZ.com veröffentlicht hat, ist ein Deutscher Schäferhund zu sehen. Er sollte in ein sprudelndes Wasserbecken springen.

Screenshot TMZ.com
Allerdings weigert sich der Hund und versucht, sich aus den Fängen des Mitarbeiters zu befreien.

Allerdings weigert sich der Hund und versucht, sich aus den Fängen des Mitarbeiters zu befreien.

Screenshot TMZ.com

In Lasse Hallströms neuer Tragikomödie «A Dog's Purpose» sucht ein Hund über die Zeitspanne mehrerer Wiedergeburten nach dem Sinn seiner Existenz. Ein Film, der bei Tierfreunden auf Interesse stossen dürfte.

Die Tierschutzorganisation Peta ruft jetzt allerdings zum Boykott des Films auf. Der Grund? TMZ. com veröffentlichte ein Video vom Set aus dem Jahr 2015 in Kanada. Zu sehen ist, wie ein Deutscher Schäferhund ganz offensichtlich gegen seinen Willen in ein sprudelndes Wasserbecken geworfen wird und dabei beinahe ertrinkt. Ein Mitarbeiter des Filmteams eilt dem Hund dann aber zu Hilfe.

«Tiere dürfen nicht wie Filmrequisiten behandelt werden»

Der betroffene Hund Hercules sei «glücklich und gesund», das betonten die Produzenten jetzt in einer Mitteilung an die amerikanischen Medien. Doch damit will sich Lisa Lange, Vize-Präsidentin der Tierschutzorganisation Peta, nicht zufrieden geben.

Am Mittwochmorgen teilte sie der Nachrichtenagentur AFP mit, dass Hundefreunde den Film boykottieren sollen, «um klar zu machen, dass Hunde und andere Tiere human und nicht wie Filmrequisiten behandelt werden sollten».

Der Regisseur selbst zeigt sich bestürzt

Doch nicht nur Peta stehen die Haare zu Berg, auch die Tierschutzorganisation Animal Justice reicht Beschwerde wegen Tierquälerei ein. «Was wir hier sehen, ist ein verängstigtes und erschrockenes Tier», sagt Camille Labchuk, Geschäftsführerin von Animal Justice.

Der schwedische Regisseur Lasse Hallström (70) selbst erklärte via Twitter, er sei beunruhigt über das Video und habe den Vorfall selbst nicht bemerkt. «Wir waren alle verpflichtet, für alle Tiere des Films ein liebevolles und sicheres Umfeld herzustellen», beteuert er.

Die Organisation American Humane überwacht bei Filmarbeiten jeweils, ob die Tierschutzvorschriften eingehalten werden. Ihrer Meinung nach hätte die Szene unterbrochen werden sollen, als der Hund sich weigerte, ins Wasser zu springen. Sie wird den Vorfall nun genauer untersuchen.

Universal Pictures hat nun aufgrund der Reaktionen entschieden, den Filmstart von «A Dog's Purpose» zu verschieben: «Wir wollen nicht, dass etwas diesen Film, der die Beziehung zwischen Mensch und Tier zelebriert, in ein schlechtes Licht rückt», heisst es in einem Statement. Ein neues Datum für die Premiere wurde noch nicht bekannt gegeben.

Unten sehen Sie das Video, das von TMZ.com veröffentlicht wurde.

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