Hund im Auto: Polizei rettete ihn vor Hitzetod

Aktualisiert

Hund im Auto: Polizei rettete ihn vor Hitzetod

Dramatische Hunderettung an der BEA: Die Polizei musste die Scheibe eines Autos einschlagen, um einen Mischling vor dem Hitzetod zu retten. Dabei gibt es an der BEA zwei Hundehorte.

Das schwarze Auto war am Samstag am Schermenweg an der prallen Sonne abgestellt, als Passanten darin den Mischling in der Grösse einer deutschen Dogge entdeckten und die Polizei alarmierten. Die geschlossenen Fensterscheiben waren bereits stark angelaufen: «Nachdem wir vergeblich versucht hatten, den Hundehalter ausfindig zu machen, mussten wir handeln», so Peter Hirter von der Stadtpolizei. Mit einem Schlagstock schlugen die Polizisten ein Fenster ein und befreiten den Hund aus seiner misslichen Lage.

«Momentan ist das Wetter fatal», erklärte Amtstierarzt Mathias Bösiger, zuständig für die Tiere an der BEA. «Wenn die Bise geht, ist es kühl – und trotzdem kann die Temperatur im Auto auf 50 Grad klettern.» Umso unverständlicher ist der Vorfall, da die BEA seit Jahren Hundehorte anbietet: Für 10 Franken können die Vierbeiner den ganzen Tag abgegeben werden. «Sie werden betreut und erhalten Wasser und Futter», so Bösiger.

Der fehlbare Tierhalter hat seinen Hund am Abend bei der Polizei abgeholt. «Er muss mit einer Anzeige rechnen», sagt Stapo-Sprecher Franz Märki.

Alessandro Meocci

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