Lucky macht happy: Hunde am Arbeitsplatz reduzieren Stress
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Lucky macht happyHunde am Arbeitsplatz reduzieren Stress

Redaktionshund Lucky hebt bei 20 Minuten Online nicht nur die Stimmung der Mitarbeiter: Er und seine Artgenossen werden im Job zu wahren Stressblockern - das bestätigt jetzt eine Studie.

von
R. Reinecke

Lucky gehört seit Jahren zum Redaktionsteam von 20 Minuten Online. Zusammen mit Frauchen, der Reporterin Annette Hirschberg, bestreitet der muntere Mischlingsrüde jeden noch so anstrengenden Einsatz oder wartet geduldig unter dem Pult in seinem Körbchen auf Streicheleinheiten.

20 Minuten Online ohne Lucky? Das können wir uns gar nicht mehr vorstellen. Vermutlich nicht ohne Grund, denn: Wer seinen Hund mit ins Büro nimmt, senkt deutlich seine individuelle Stressbelastung am Arbeitsplatz. Zu diesem Schluss kamen jetzt Forscher der Business School der Virginia Commonwealth University.

Gutes Klima dank Wauwau

Für ihre Analyse suchten sich Studienleiter Randolph Barker und seine Kollegen den Geschirrfabrikanten Replacements Ltd. aus. Dort halten sich während der Arbeitszeit 550 Zwei- sowie zwischen 20 und 30 Vierbeiner auf. Dass Hunde Herrchen oder Frauchen während der Arbeitszeit im Körbchen zu Füssen liegen, hat bei Replacements Ltd. Tradition: Seit 15 Jahren dürfen die Mitarbeiter auf die seelische Unterstützung des «besten Freundes des Menschen» zählen. Auch der CEO bringt, wie auf L.A. Times zu lesen ist, seinen Dackel ab und zu mit zur Arbeit.

Dass sich die Anwesenheit von Tieren positiv auf das Arbeitsklima auswirkt, ist bereits seit längerem bekannt. Die Forscher der Virginia Commonwealth University wollten es genauer wissen und teilten 76 der Arbeitnehmer des Geschirrherstellers in drei unterschiedliche Gruppen ein. Gruppe eins besass während der Studie einen Hund und brachte diesen mit zur Arbeit, Gruppe zwei hatte zwar ebenfalls einen Vierbeiner, liess diesen aber zuhause.

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Gruppe Nummer drei bildeten die Mitarbeiter, die keinen Hund hatten. Um herauszufinden, wie angespannt die Probanden zu den jeweiligen Tageszeiten waren, wurde bei ihnen über einen Zeitraum von einer Woche vier Mal am Tag der Spiegel des Stresshormons Cortisol gemessen. Die Daten wurden auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent festgehalten.

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«Lucky bringt mich wieder runter»

Während der Stressfaktor bei den Hundebesitzern, die ihren Wauwau mit zur Arbeit brachten, bei schlappen 11 Prozent lag, gingen die anderen Gruppen in puncto Anspannung buchstäblich vor die Hunde: Sie wiesen ein Stress-Level von 70 Prozent auf. Ob es in Anbetracht dieses Resultats zukünftig in vielen Firmen tierischer zur Sache gehen wird, bleibt abzuwarten.

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Annette Hirschberg jedenfalls kann die Beobachtungen der Forscher bestätigen: «Seit ich Lucky habe, hat sich mein Arbeitsalltag positiv verändert. Er bringt mich - wenn es mal stressig zu- und hergeht - ganz schnell wieder runter.»

Wer hat den schönsten Büro-Hund?

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