Freiburg: Hunde fressen Katze – Besitzer verurteilt

Publiziert

FreiburgHunde fressen Katze – Besitzer verurteilt

Zwei Jagdhunde haben in Freiburg die Katze Minou totgebissen. Der Hunde-Besitzer – ein Jäger – wird nun zur Kasse gebeten.

von
qll
Blick auf die Broye kurz vor der Mündung. (Bild: Wikipedia)

Blick auf die Broye kurz vor der Mündung. (Bild: Wikipedia)

Kein Anbieter

Am Nachmittag des 1. Januars spazierte der 40-jährige Jäger mit seinen vier Jagdhunden seelenruhig entlang der Broye in Fribourg. Entgegen den kommunalen Vorschriften hielt er seine Jagdhunde nicht an der Leine.

Während des Spaziergangs rannten diese plötzlich los. Der Jäger konnte zwei der vier Hunde noch einfangen, die anderen beiden verschwanden jedoch aus seinem Blickfeld, wie 20 Minutes berichtet.

1000 Franken Busse

Seine Hunde tauchten später in Autavaux FR auf. Inzwischen hatten sie Minou – einen zwölf Jahren alten Kater – verschlungen. Dessen Besitzer erstattete daraufhin zwar Anzeige, doch der Fall wurde als strafrechtlich nicht relevant eingestuft. Die Justiz konnte den Angeklagten aber nicht einfach so gehen lassen, da er gegen das Jagdgesetz verstossen hatte.

So verhängte das Gericht eine Busse von 1000 Franken wegen Verstosses gegen das Hundegesetz. Hinzu kommen 415 Franken Gerichtskosten.

Chanvrier mit einem Wildschwein verwechselt

Der Angeklagte sei bereits 2012 aufgefallen. Damals schoss er auf einen Hanfzüchter. Er behauptete damals, dass er den Mann für ein Wildschwein gehalten habe. Das Opfer musste 16-mal operiert werden.

Im Juni 2015 wurde der Angeklagte zu 12 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. Ihm wurde ebenfalls der Jagdschein für fünf Jahre entzogen.

Deine Meinung