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Buschfeuer in Australien Hunde retten Koalas vor dem Inferno

Die Buschfeuer in Australien wüten so schlimm wie lange nicht mehr. Darunter leiden auch die Tiere im Gebiet. Für die Suche nach Koalas werden unter anderem Hunde eingesetzt.

von
fss

Zwei Hunde stehen im Einsatz, um Koalas vor den Flammen zu retten. (Quelle: Wibbitz/Facebook/Keystone)

Dem Flammeninferno in Australien sind allein im Bundesstaat New South Wales mittlerweile 1,6 Millionen Hektar Land zum Opfer gefallen – mehr Fläche als in den letzten drei Jahren zusammengerechnet. Dabei wurden viele Lebensräume von Koalas, aber auch von Kängurus und Wombats zerstört.

Für die Rettung der Koalas werden mittlerweile auch speziell trainierte Hunde eingesetzt – Bear und Taylor. Zusammen sind die beiden schon für die Rettung von mehr als einem Dutzend Koalas verantwortlich.

Während Bear das Fell von Koalas wahrnehmen kann, riecht Taylor die Ausscheidungen der kleinen Tiere. Rebekka Thompson-Jones von der Tierschutzorganisation International Fund for Animal Welfare sagt gegenüber der «Brisbane Times»: «Hat Bear eines der kleinen Tiere entdeckt, setzt er sich ganz ruhig auf den Boden und teilt seinem Hundeführer mit, dass sich in der Nähe ein Koala befindet.» Zur Belohnung wird eine Runde mit dem Ball gespielt.

Koalas verbrennen bei lebendigem Leib

Bei Taylor ist es ähnlich, wie es auf Seiten der TATE Animal Training Enterprises heisst: «In drei Fällen sass sie direkt unter die lebenden Tiere in den Bäumen. In vielen anderen Fällen alarmierte sie uns wegen des Kots und wir benachrichtigten die erfahrenen Koala-Spotter. Es ist sehr ähnlich wie das Lösen eines komplexen Rätsels.»

Wenn Feuer ausbricht, klettern Koalas in die Kronen der Bäume und rollen sich zusammen. Kleinere Brände, bei denen das Feuer in der Nähe des Bodens bleibt, können die Tiere mit leicht verkohltem Rückenfell überleben, doch wenn die Flammen meterhoch über die Baumkronen schlagen, verbrennen sie bei lebendigem Leib.

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