Aktualisiert 07.01.2008 11:15

Hunde verderben Wolf den Appetit

Der Einsatz von Herdenschutzhunden auf drei Berner Schafalpen im Diemtigtal hat sich im vergangenen Jahr bewährt. Übergriffe von Wölfen und Luchsen blieben dort aus.

Hingegen riss ein Wolf im Saanenland Ende November ein Schaf. Der Wolf stammt aus einer italienisch-französischen Population, wie der Kanton Bern am Montag mitteilte. Die genaue Analyse des Tiers steht noch aus. Der erneute Schafriss zeige, wie wichtig die Arbeit an entsprechenden Präventionsmassnahmen sei, betonte der bernische Volkswirtschaftsdirektor, Andreas Rickenbacher (SP).

Bewährte Hütehunde

Nach ersten Schafrissen setzte der Kanton Bern im März 2007 eine Strategie für den Umgang mit dem Wolf in Kraft. Das Schwergewicht liegt auf der Verhütung von Schäden. Diesen Kurs will Rickenbacher 2008 beibehalten. Im kommenden Sommer werden auf weiteren Alpen Präventionsmassnahmen mit Herdenschutzhunden und Hirten getestet. (sda)

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