Attacke: Hundemeute zerfleischt US-Seniorenpaar
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AttackeHundemeute zerfleischt US-Seniorenpaar

Im US-Bundesstaat Georgia ist ein Seniorenpaar von einer Hundemeute regelrecht zerfleischt worden. 16 wilde Hunde fielen zuerst über eine 66-Jährige her. Als ihr Mann sie suchen wollte, wurde auch er von der Meute angegangen.

Wie die Polizei in Lexington mitteilte, fielen 16 wilde Hunde zunächst über die frühere Bibliothekarin her, die zu einem Spaziergang aufgebrochen war. «Wahrscheinlich noch am gleichen Abend ging ihr Mann sie suchen - leider kam er auf die gleiche Art zu Tode», sagte eine Polizeisprecherin. Bei dem Mann handelte es sich um einen 77-jährigen ehemaligen Deutschlehrer. Die Leichen der Opfer wurden nach dem Vorfall am Wochenende gefunden, als die Hundemeute sich noch in der Nähe aufhielt. Die Tiere wurden getötet.

Der Polizeisprecherin zufolge handelte es sich um Hunde unterschiedlicher Grösse. Sie waren zwischen 11 und 22 Kilogramm schwer. Nachforschungen ergaben, dass ein Nachbar der zerfleischten Senioren den verwilderten Vierbeinern regelmässig Futter zum Frasse vorwarf.

Verhaltensexperte Adam Goldfarb nannte die Attacke der Hunde sehr ungewöhnlich. «Es ist wahrscheinlicher, von einem Blitz getroffen als von einem Hund getötet zu werden.» In diesem Jahr gab es in den USA seinen Angaben zufolge etwa 20 tödliche Hundeattacken, im vergangenen Jahr waren es insgesamt 22. (sda)

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