Nach Aufruf der Südkurve - FCZ-Fans attackieren Polizei – diese reagiert mit Tränengas und Gummischrot
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Nach Aufruf der SüdkurveFCZ-Fans attackieren Polizei – diese reagiert mit Tränengas und Gummischrot

Mehrere hundert Fans des FC Zürich folgen einem Aufruf der Südkurve und versammeln sich vor dem Stadion, um ihren Club im Abstiegskampf zu unterstützen.

von
Erik Hasselberg
Sven Forster

Darum gehts

  • Vor dem FCZ-Spiel gegen Lugano versammeln sich mehrere hundert FCZ-Fans.

  • Die Fans folgen einem Aufruf der Südkurve.

  • Mit einem Grossaufgebot ist die Polizei vor Ort.

«Es geht im Moment darum, mit aller Kraft einen Abstieg des FCZ zu verhindern. Es geht darum, sich jetzt erst recht aufzubäumen, um den FCZ zu unterstützen. Darum werfen wir diesen Sonntag das in die Waagschale, was uns als Fans in dieser Situation noch bleibt: Wir rufen alle FCZ-Fans – egal ob Südkurve, Ost- oder Westtribüne – dazu auf, die Mannschaft während des Spiels gegen Lugano von ausserhalb des Letzigrunds zu unterstützen!», hatte die Südkurve auf ihrer Website geschrieben.

Und hunderte Fans folgten dem Aufruf der Fangruppierung des FC Zürich und versammelten sich am Sonntag ab 15 Uhr vor dem Letzigrundstadion in Zürich. Mit dabei: Feuerwerkskörper, Rauchbomben und Leitern. Damit wollten sich die Fans ein Sichtfeld aufs Spielfeld schaffen. Das liess die Polizei aber nicht zu und verhinderte das Unterfangen.

Keine Verletzten

Wie es am Abend in einer Mitteilung heisst, wurden die Beamten anschliessend mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern attackiert. Dies hatte den Einsatz von Gummischrot, Tränengas und Wasserwerfer zur Folge. Die Fans zogen sich an die Tramhaltestelle zurück und feuerten ihr Team an.

Die Polizei musste Tränengas einsetzten.

Die Polizei musste Tränengas einsetzten.

Tamedia

In der Polizeimitteilung heisst es: «Aufgrund der Verhältnismässigkeit wurde diese Ansammlung von mehreren hundert Personen dort nicht mit Zwangsmitteln aufgelöst.» Nach Spielschluss entfernten sich die Fans in verschiedene Richtungen. Der Polizei sind keine verletzten Personen bekannt, ausserdem gab es auch keinen Sachschaden zu vermelden.

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