Auch Schweiz betroffen: Hunderte Lufthansa-Flieger bleiben am Boden

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Auch Schweiz betroffenHunderte Lufthansa-Flieger bleiben am Boden

In Frankfurt, München und Düsseldorf streikt das Personal der Lufthansa. 700 Flüge hat die deutsche Fluggesellschaft vorsorglich gestrichen - darunter 30 Flugverbindungen mit der Schweiz.

In Frankfurt, München und Düsseldorf streikt das Lufthansa-Personal.

An mehreren deutschen Flughäfen hat ein Warnstreik bei der Lufthansa begonnen. Am frühen Donnerstagmorgen legten Beschäftigte der Airline in Frankfurt, München und Düsseldorf die Arbeit nieder, wie Sprecher der Gewerkschaft Verdi und der Lufthansa bestätigten.

Schwerpunkt der Aktionen sollte die grösste Lufthansa-Basis in Frankfurt sein. Die Fluggesellschaft hatte für diesen Donnerstag bereits vorsorglich knapp 700 Verbindungen gestrichen.

30 Flugverbindungen mit der Schweiz gestrichen

Betroffen sind nahezu alle Flüge in Deutschland und Europa. Gemäss der Lufthansa-Internetseite sind darunter auch rund 30 Flüge von oder zu den drei Schweizer Flughäfen Genf, Zürich und Basel. (Hier sehen Sie, welche Flüge der Swiss vom Streik betroffen sind.) Der Interkontinentalverkehr sollte aufrechterhalten werden.

Hintergrund sind die Tarifverhandlungen für rund 33'000 Lufthanseaten vor allem aus den Technik- und Serviceeinheiten. Die Gewerkschaft verlangt 5,2 Prozent mehr Geld und Kündigungsschutz. Lufthansa hat hingegen von den Arbeitnehmern Nullrunden und längere Arbeitszeiten als Sparbeiträge gefordert.

Eine Liste aller gestrichenen Lufthansa-Flüge gibt es hier. (sda)

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