Aktualisiert 31.10.2011 21:33

Mario BigoniHunderte nahmen Abschied

Familie, Freunde und Kollegen trauerten an der Beisetzung von Mario Bigoni. Noch immer ist die Todesursache unklar.

von
eli
Hunderte waren gekommen und legten an Mario Bigonis Grab in Rheineck Blumenkränze und ­Kerzen nieder. (Ilda Özalp)

Hunderte waren gekommen und legten an Mario Bigonis Grab in Rheineck Blumenkränze und ­Kerzen nieder. (Ilda Özalp)

Der Friedhof von Rheineck glich einem Blumenmeer, als Mario Bigoni am Samstagnachmittag neben der Friedhofsmauer beigesetzt wurde. Neben den An­gehörigen waren Hunderte Spielerkollegen, Junioren, Freunde und Arbeitskollegen des ehe­maligen Challenge-League-Fussballers gekommen – sogar aus dem Ausland waren sie angereist. Sie legten zahlreiche Blumensträusse und Kränze nieder. Bei der anschliessenden Abdankungsfeier platzte die Kirche von Rheineck aus allen Nähten. Zwei Pfarrer hielten die Messe, einer auf Deutsch, einer auf Italienisch. «Es sind unsere schwierigsten Momente», so Bigonis Schwester Antonella vor der Feier. «Doch es tröstet uns die Gewissheit, dass Mario immer bei uns ist.»

Obwohl er beigesetzt wurde, ist die Todesursache des 27-Jährigen noch nicht bekannt. Beim zuständigen Untersuchungsamt in Altstätten war gestern nichts zu erfahren. «Theoretisch kann die Untersuchung am Institut für Rechtsmedizin noch mehrere Tage dauern», so ein Sprecher des Amtes. Für die Familie keine einfache Situation: «Wir hoffen einfach, dass der Bescheid bald kommt», so Bigonis Schwester.

Mario Bigoni war am 23. Oktober tot im Alten Rhein aufgefunden worden. Dies, nachdem er 15 Tage zuvor nach einem Restaurantbesuch in Gaissau (A) verschwunden war. (eli/20 Minuten)

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