Extreme Hitze in Kanada - Hunderte Todesfälle bei fast 50 Grad Celsius
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Extreme Hitze in KanadaHunderte Todesfälle bei fast 50 Grad Celsius

Im Westen Kanadas liegt die Zahl der Todesfälle während der aktuellen Hitzewelle 195 Prozent über dem üblichen Durchschnitt.

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Nordamerika leidet unter dem Allzeit-Temperaturrekord: Eine Mutter hält ihr Kind unter einen Wasserstrahl. (27. Juni 2021)

Nordamerika leidet unter dem Allzeit-Temperaturrekord: Eine Mutter hält ihr Kind unter einen Wasserstrahl. (27. Juni 2021)

AFP/Jim Watson
Kanada erlebt eine Hitzewelle mit Rekordtemperaturen.

Kanada erlebt eine Hitzewelle mit Rekordtemperaturen.

AFP
In Lytton nordöstlich von Vancouver wurden 49,6 Grad gemessen – einsamer Rekord.

In Lytton nordöstlich von Vancouver wurden 49,6 Grad gemessen – einsamer Rekord.

REUTERS

Darum gehts

  • Der Westen Kanadas leidet unter einer extremen Hitzewelle.

  • Hunderte Menschen sind plötzlich und unerwartet gestorben.

  • Die Zahl der Todesfälle liegt 195 Prozent über dem üblichen Durchschnitt eines vergleichbaren Zeitraums.

Die anhaltende Hitzewelle im Westen Kanadas hat nach Angaben der Behörden zu hunderten Todesfällen beigetragen. Von Freitag bis Mittwoch seien in der Provinz British Columbia 486 plötzliche und unerwartete Todesfälle gemeldet worden, teilte die Gerichtsmedizin der Westküsten-Provinz am Mittwochnachmittag mit. Diese Zahl werde vermutlich noch steigen. Sie liege 195 Prozent über dem üblichen Durchschnitt eines vergleichbaren Zeitraums. Die Behörde geht davon aus, dass der starke Anstieg mit der extremen Hitze zusammenhängt.

49,6 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Dienstag in Lytton (Provinz British Columbia) an, wie die örtliche Wetterbehörde auf Twitter mitteilte. Das sei ein «Allzeit-Temperaturrekord».

In der betroffenen Region wurden klimatisierte Zentren eingerichtet, in denen Menschen Zuflucht vor der Hitze finden können. Die Gerichtsmedizinerin Lisa Lapointe rief dazu auf, Vorsichtsmassnahmen zu treffen und gefährdeten Personen zu helfen.

Auch US-Staaten betroffen

Die Gesundheitsbehörden in Oregon haben mehr als 60 Todesfälle dort mit der Hitzewelle im Nordwesten der USA und in Kanada in Verbindung gebracht. Die Behörden im US-Staat Washington ermitteln zu mehr als einem halben Dutzend Todesfällen.

Die Hitzewelle wurde nach Meteorologenangaben durch ein Hochdruckgebiet über dem Nordwesten und den Klimawandel verursacht.

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(DPA/chk)

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