Aktualisiert 18.12.2008 08:59

BetrugHunderte von Hyposwiss-Kunden von Madoff-Betrug betroffen

Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) hat die Angaben zu den Folgen des Madoff-Skandals bei ihrer Genfer Tochter Hyposwiss korrigiert. Von den Verlusten seien nicht einzelne Kunden betroffen, sondern rund 500 Kunden. Die Verluste betragen rund 150 Millionen Dollar.

Von den mutmasslichen Verlusten in der Höhe von 150 Millionen Dollar sind nicht einzelne Kunden betroffen, wie die Bank am vergangenen Montag erklärt hatte. Sondern es handelt sich um rund 500 Kunden oder gut einen Viertel der gesamten Kundschaft der Hyposwiss Genf, die Madoff-Produkte in ihren Portefeuilles halten, wie Roland Ledergerber, Präsident der SGKB-Geschäftsleitung, in einem Interview des «St. Galler Tagblatts» einräumte. Einen Reputationsschaden für die Staatsbank befürchtet er aber nicht. Die Bank habe sich korrekt und professionell verhalten. Gegen Betrug sei man nicht gefeit. (dapd)

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