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Hundewelpen als Drogenkuriere

In einem grossangelegten Schlag gegen die kolumbianische Drogenmafia konnten 30 Kilo Drogen sichergestellt, 20 Verhaftungen vorgenommen - und das Leben von zehn Labrador-Welpen gerettet werden.

Die Zehn Labrador-Welpen wurden auf einer Farm in Kolumbien gefunden, wie CNN berichtet. Sechs von ihnen trugen abgepackt in Kapseln über 3 Kilogramm Drogen in ihren Mägen.

Die Drogen wurden den Tieren nicht etwa verfüttert, denn sie hätten die Kapseln dabei zerbissen. Deshalb wurde den Labradoren die Mägen aufgeschnitten, die Kapseln eingelegt und die Wunde genäht.

Die amerikanische Drogenbehörde DEA sagte, die Hunde seien zum Export in die USA bestimmt gewesen. Es seien Welpen ausgewählt worden, weil diese im Gegensatz zu erwachsenen Hunden mit dem Handgepäck mitgeführt werden dürfen.

Nicht alle der 10 Welpen konnten gerettet werden. Drei von ihnen starben in Folge einer Infektion, nachdem die Drogen entfernt worden waren. Das Kartell operiere auch mit menschlichen Kurieren.

Insgesamt stellte die Polizei bei der Aktion 24 Kilogramm Heroin und sechs Kilo Kokain sicher.

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