Mexiko: Hurrikan Newton löst Erdrutsche aus
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MexikoHurrikan Newton löst Erdrutsche aus

Nach Überflutungen und Erdrutschen mussten an der Westküste von Mexiko die Bewohner mit Helikoptern in Sicherheit gebracht werden.

von
chk
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Newton zieht laut Meteorologen über die Halbinsel Niederkalifornien hinweg und soll am Mittwoch den Golf von Kalifornien erreichen. (5. September 2016)

Newton zieht laut Meteorologen über die Halbinsel Niederkalifornien hinweg und soll am Mittwoch den Golf von Kalifornien erreichen. (5. September 2016)

AFP
Überschwemmungen blockieren die Strassen: Ein Lastwagen bleibt im Wasser und Schlamm stecken. (4. September 2016)

Überschwemmungen blockieren die Strassen: Ein Lastwagen bleibt im Wasser und Schlamm stecken. (4. September 2016)

AFP/Francisco Robles
Bewohner von Acapulco stehen knietief im Wasser. (4. September 2016)

Bewohner von Acapulco stehen knietief im Wasser. (4. September 2016)

AFP/Fracisco Robles

Der Hurrikan Newton hat an der Westküste Mexikos Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst. Im Staat Michoacán mussten etwa 100 Menschen ihre Wohnungen verlassen, in der Stadt Uruapan wurden mehrere Häuser beschädigt, wie die Behörden am Montag mitteilten. Das Wasser blockierte Strassen. Nach Erdrutschen im Nachbarstaat Guerrero mussten mehrere Personen per Helikopter gerettet werden. Berichte über Todesopfer gab es nicht.

Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums befand sich das Zentrum Newtons etwa 350 Kilometer südöstlich der Halbinsel Niederkalifornien und bewegte sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern in Richtung Nordwesten. Für die Urlaubsorte an der Südspitze der Niederkaliforniens wurde eine Hurrikanwarnung herausgegeben.

Meteorologen rechneten damit, dass der Hurrikan über die Halbinsel hinwegtost, am Mittwoch den Golf von Kalifornien erreicht und dann weiter in Richtung des US-Staates Arizona zieht. (chk/dapd)

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