Hurrikan-Saison startet drei Wochen zu früh
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Hurrikan-Saison startet drei Wochen zu früh

Während sich viele Amerikaner bereits vor den zu erwartenden Hurrikans fürchten, freuen sich die Surfer über die aussergewöhnlich hohen Wellen, die der erste Sturm «Andrea» an den Strand in Florida fegt.

Der Sturm «Andrea», das erste mit einem Namen benannte Frontensystem der Saison, befand sich am Mittwoch etwa 240 Kilometer vor der Küste von Florida und Georgia. Beide Staaten wurden vor dem Sturm mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 70 Kilometern in der Stunde gewarnt. «Wir gehen allerdings nicht von einer grösseren Gefahr aus», sagte Richard Pasch vom Hurrikan-Zentrum in Miami.

Die Hurrikan-Saison im Atlantik beginnt am 1. Juni und endet am 30. November. Die Meteorologen erwarten, dass sie in diesem Jahr mit voraussichtlich 17 tropischen Stürmen und Hurrikans besonders aktiv sein wird. Der Weltklimarat (IPCC) geht davon aus, dass der von Menschen verursachte Klimawandel zur Zunahme von besonders heftigen Stürmen führen wird. Der Hurrikan-Experte des Wetterdienstes AccuWeather, Joe Bastardi, sagte am Mittwoch auf einer Konferenz in Houston: «Wir leben in klimatisch schwierigen Zeiten. Wir befinden uns in einem Zyklus, in dem extreme Wettersituationen eher die Norm und nicht mehr die Ausnahme sind.» (dapd)

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