Evakuierungen vorbereitet: Hurrikan Willa dicht vor mexikanischer Küste
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Evakuierungen vorbereitetHurrikan Willa dicht vor mexikanischer Küste

Der Wirbelsturm soll am Dienstag noch auf Land treffen. Er könne katastrophale Folgen haben, warnt das US-Hurrikan-Zentrum.

von
chk
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Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern: Satellitenbild von Hurrikan Willa. (22. Oktober 2018)

Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern: Satellitenbild von Hurrikan Willa. (22. Oktober 2018)

AFP/NOAA/RAMMB
Arbeiter verbarrikadieren ein Geschäft im Badeort Mazatlan an der mexikanischen Küste.

Arbeiter verbarrikadieren ein Geschäft im Badeort Mazatlan an der mexikanischen Küste.

AFP/Alfredo Estrella
Männer bringen ein Boot in Sicherheit.

Männer bringen ein Boot in Sicherheit.

AFP/Alfredo Estrella

Mit Windstärken von bis zu 230 Kilometern pro Stunde rückt der Hurrikan Willa weiter auf die mexikanische Pazifikküste vor. Er sollte noch am Dienstag südlich des Badeortes Mazatlán auf Land treffen, wie das US-Hurrikan-Zentrum mitteilte.

Die mexikanischen Behörden bereiteten Evakuierungen vor. Sie rechnen mit Überschwemmungen und Erdrutschen. Heer und Marine wurden alarmiert.

Sehr aktive Hurrikan-Saison

Der Wirbelsturm hat sich seit Montag leicht abgeschwächt, gilt aber weiter als extrem gefährlich. Für den Küstenabschnitt zwischen San Blas im Bundesstaat Nayarit und Mazatlán im Staat Sinaloa sowie die vorgelagerten Islas María galt Hurrikan-Warnung. Nach dem Landgang erwarten die Meteorologen, dass sich Willa in der Nacht zu Mittwoch schnell abschwächt.

Sein Name spricht für eine sehr aktive Hurrikan-Saison im Pazifik: Die Tropenstürme werden jedes Jahr in alphabetischer Reihenfolge benannt. In der bis Ende November dauernden Saison im Pazifik ist man bereits bei «W» angelangt, der bislang letzte atlantische Sturm war vor zwei Wochen Nadine. (chk/sda)

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