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Konsequenzen ihrer PolitikHutter wird Mutter - Rücktritt

Jasmin Hutter will an den Herd: Die St. Galler Nationalrätin wird im Dezember Mutter. Sie macht jetzt das, was sie immer predigte. Das Amt als SVP-Vizepräsidentin will sie niederlegen.

«Ich muss zwischen Unternehmen, Politik und Kind wählen. Mein Entscheid ist gefallen: In Zukunft wird mein Kind im Vordergrund stehen», sagte die 31-jährige Politikerin in einem vorab publizierten Interview mit dem «Blick» vom Mittwoch. Die Belastung durch das Vizepräsidium der SVP sei viel zu gross, um sich nebenbei noch um ein Kind zu kümmern. «Wenigstens so, wie ich mir das für mein Kind wünsche», sagte Hutter.

Umstimmen lasse sie sich nicht: «Ich habe zwar viel für die SVP gemacht, aber jeder ist ersetzbar.» Noch nicht festlegen wollte sich Hutter, ob sie auch auf ihr Nationalratsmandat verzichten wird. «Dazu werde ich erst etwas sagen, wenn das Kind da ist».

Für gänzlich unvereinbar mit der Mutterschaft hält sie ein Bundesratmandat, wie sie mit Blick auf Äussserungen von FDP- Vizepräsidentin Isabelle Moret sagte. Hutter ist seit März 2008 Vizepräsidentin der SVP. In den Nationalrat gewählt worden war sie 2003.

(sda)

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