Aktualisiert 10.06.2009 08:27

Eklat beim FC AarauIanu zeigt sein hässliches Gesicht

Cristian Ianu geht in Aarau auf Konfrontationskurs und verärgert Trainer, Mitspieler und Vereinsführung. Ein allfälliger Vereinswechsel zum FC Basel wird daher nicht im Guten erfolgen und für den FCB zusätzlichen finanziellen Aufwand bedeuten.

von
Herbie Egli

Zum Trainingsauftakt des FC Aarau am Dienstag-Vormittag erschien Cristian Ianu unentschuldigt nicht. Schon da war Trainer Ryszard Komornicki nicht gerade erfreut und sprach anschliessend bereits mit Sportchef Fritz Hächler über eine Busse für den Rumänen. Gleichzeitig erfuhr der Trainer jedoch vom Stand der Verhandlungen mit dem FC Basel.

Gigi Oeri forciert den Transfer

Der FC Basel hat in den letzten Tagen versucht, Nägel mit Köpfen zu machen und Ianu schon für den Trainingsauftakt ans Rheinknie zu holen. Eine Einigung mit dem wirbeligen Angreifer konnten die Bebbi bereits vor der Weihnachtspause erzielen, doch mit dem FC Aarau laufen weiter nur Gespräche übe eine Ablöse im Bereich von 500 000 Franken. Wie Hächler ebenfalls bestätigte, sollte eine Einigung mit dem FC Basel noch diese Woche möglich sein. Doch dies war vor Ianus Eskapaden.

Ianu setzte noch einen drauf

Am Nachmittag schlug Ianu dem Fass den Boden defintiv aus. Erneut fehlte er unentschuldigt, kam dann aber plötzlich 20 Minuten vor dem Ende des Trainings um die Ecke und tat, als sei nichts gewesen. Solch eine Aktion erhöht nun nicht nur die Busse gegen den Spieler, sondern vielleicht auch die Ablösesumme.

In anderen Fällen kam es bereits vor, dass man dem Spieler auf diesem Weg noch eine Retourkutsche gab. Basel jedenfalls würde sich diesen zusätzlichen finanziellen Aufwand bestimmt von Ianu zurückerstatten lassen. In Aarau möchte man sich solch ein Verhalten jedenfalls nicht gefallen lassen.

Als Ersatz für Ianu steht neben Afonso auch Daniel Ionel Oprita zur Diskussion. Der 27-jährige Rumäne bestritt bereits sieben Länderspiele und befindet sich momentan im Probeträning bei den «Rübliländern». Ebenfalls zum Test ist der Luzerner Abwehrspieler Enrico Schirinzi.

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