Aktualisiert 11.07.2014 13:07

Sebalter

«Ich arbeite an meiner englischen Aussprache»

Sebalter präsentiert seine erste Single nach dem ESC und legt mit «Saturday» seine Maske ab.

von
Katinka Templeton

Der 13. Platz am Eurovision Song Contest kam überraschend. Die Schweiz feierte Sebalter. Doch statt sich im Ruhm zu sonnen, werkelt der Tessiner jetzt an seinem ersten Album: «Geschrieben sind die Songs schon», verrät er. Einen Vorgeschmack liefert er mit seiner neuen Single «Saturday», die am 18. Juli in den Läden landet. Darin singt der 29-Jährige von einer Maske, die das wahre Ich verbirgt. «Oft fällt es uns schwer, diese abzulegen», so Sebalter. «Darum biete ich an, zumindest einen Samstag lang die Maske wegzulassen.» Und was verbirgt er dahinter? «Das kann ich noch nicht verraten», sagt Sebastiano, wie Sebalter richtig heisst. «Aber ich habe oft eine Scheu vor Dingen.»

Kritik aber scheut er nicht: Während seines ESC-Abenteuers geriet seine englische Aussprache ins Kreuzfeuer. Sebalter gelobt Besserung: «Ich arbeite mit einer Engländerin, um meine Aussprache zu verbessern.» Die Briten mögen ihn aber so oder so. Kürzlich erhielt er eine Anfrage für eine UK-Tour. «Dort mag man meinen Akzent anscheinend.» Und auch in Kanada ist er beliebt: Beim Voting zum World Cup of Music des Radiosenders CBC steht er im Final. Vor Pharrell Williams. «Ich wusste gar nichts davon», erzählt Sebalter. Er freut sich über den Erfolg: «Das bedeutet mir sehr viel.»

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