«Bachelorette»-Kandidat Emanuel: «Ich bekam viele Sexanfragen»
Aktualisiert

«Bachelorette»-Kandidat Emanuel«Ich bekam viele Sexanfragen»

20 Minuten deckte auf, dass «Bachelorette»-Kandidat Emanuel auch auf Männer steht. Die Reaktionen haben ihn erstaunt.

von
Lucien Esseiva
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Nach den Medienberichten über seine Bisexualität bekam Emanuel via Facebook viele Sexanfragen. «Besonders von Frauen», sagt der «Bachelorette»-Kandidat.

Nach den Medienberichten über seine Bisexualität bekam Emanuel via Facebook viele Sexanfragen. «Besonders von Frauen», sagt der «Bachelorette»-Kandidat.

Frieda Hodel war im ersten Moment perplex, als sie mit dem Sex-Outing von einem ihrer Verehrer konfrontiert wurde.

Frieda Hodel war im ersten Moment perplex, als sie mit dem Sex-Outing von einem ihrer Verehrer konfrontiert wurde.

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Denn «Bachelorette»-Kandidat Emanuel bestätigt, dass er auch mit Männern Verkehr hatte.

Denn «Bachelorette»-Kandidat Emanuel bestätigt, dass er auch mit Männern Verkehr hatte.

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Bachelorette Frieda Hodel (33) fiel aus allen Wolken, Teilnehmer Marco gar war schockiert, als sie von der Bisexualität von Kandidat Emanuel (24) erfuhren. 20 Minuten machte das Geheimnis des angehenden Kaufmanns publik und trat so eine Lawine an Reaktionen los. «Ich habe ein strubes Wochenende hinter mir. Wildfremde Menschen haben mich auf der Strasse angestarrt», erzählt der momentan bekannteste «Bachelorette»-Kandidat.

Er fühlt sich aber auch ungerecht behandelt, nachdem andere Medien nach 20 Minuten auf die Geschichte aufgesprungen sind. «Einige Zeitungen haben nicht mal mit mir gesprochen und Unwahrheiten über mich verbreitet. Das ist schon nicht so lustig.» Besonders geschmerzt hat ihn die Tatsache, dass er als schwul dargestellt wurde – und dass Fotos von seinem Facebook-Account veröffentlicht wurden, die ihn in verfänglichen Situationen mit Männern zeigen. «Dabei sind das nur Ferienfotos mit Kollegen», beklagt sich Emanuel.

3+ hat von Emanuels Neigungen gewusst

Nach den vielen Medienberichten befürchtete Emanuel negative Reaktionen, doch das Gegenteil war der Fall. Auf der Strasse und in Nachrichten erfuhr er viel Zuspruch, Unterstützung und Lob für sein unfreiwilliges Outing. «Seit den Zeitungsberichten vom Wochenende habe ich einige Sexanfragen auf Facebook bekommen. Die meisten von Frauen.» Sogar die Jungs von seinem Fussballverein FC Pfäffikon stehen hinter ihm. «Das hat mich positiv überrascht», freut sich der muskulöse Kandidat. Auch seine Eltern stärken ihm den Rücken: «Sie wissen schon lange, dass ich sexuell aktiv und experimentierfreudig bin.»

Seit dem Outing vom Freitag ist Emanuel der mit Abstand prominenteste «Bachelorette»-Kandidat. Das beeindruckt ihn nicht sonderlich, aber er gibt zu, dass viele Kandidaten bei der Show mitmachen würden, um in die Presse zu kommen. «Wenn man dabei die grosse Liebe findet, dann ist das aber natürlich toll.»

Der Sender hatte Kenntnis von Emanuels Neigungen: «3+ wusste, dass Emanuel sexuell aktiv und experimentierfreudig ist und auch schon Erfahrungen mit Männern gesammelt hat», erklärt 3+. Die Verantwortlichen dementieren jedoch, dass er schwul sei: «Der Eindruck der Bachelorette am Dreh war so, dass Emanuel mehr als interessiert ist, was man auch in den Folgen noch sehen wird.»

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