Interview: «Ich beobachte gern ungeniert Menschen»
Aktualisiert

Interview«Ich beobachte gern ungeniert Menschen»

Shootingstar Jessica Alba ist zur Zeit im Film «Fantastic Four» zu sehen. Beziehungsweise nicht zu sehen, denn ihre Superkraft ist die Unsichtbarkeit. Für 20 Minuten hat sich Jessica aber materialisiert.

Du spielst in «Fantastic Four» die Invisible Woman. Was würdest du tun, wenn du unsichtbar wärst?

Jessica Alba: Ungeniert Leute beobachten. Als Schauspielerin interessieren mich die verschiedenen Facetten der Menschen. Wenn ich unsichtbar wäre, könnte ich unbemerkt viele, viele Dinge erfahren.

Bist du ein Fan von Comic-Heften?

Nein, ich habe eigentlich nie welche gelesen.

Und nach diesem Film?

Jessica Alba: Jetzt bin ich natürlich «Fantastic Four»-Fan. Als ich am Film arbeitete, war ich fast gezwungen, die Hefte zu lesen und mir die Serie anzuschauen.

Deine «Fantastic Four»-Kollegen mussten für ihre Rollen spezielle Kostüme tragen – wie war das bei dir?

Jessica Alba: Ich musste einen Push-up tragen – im Vergleich zu den anderen war das mit Sicherheit das Einfachste (lacht).

Du hast in der Serie «Dark Angel» und im Tanzfilm «Honey» mitgespielt, bist in «Sin City» mit dabei und jetzt auch in «Fantastic Four» – mit welcher Figur kannst du dich am stärksten identifizieren?

Jessica Alba: Ich kann mich definitiv mit Sue Storm von den Fantastic Four am meisten identifizieren. «Dark Angel» war natürlich auch grossartig: Ich war damals gerade mal 18 Jahre alt. Die Rolle im Film «Sin City», in dem ich eine Stripperin spiele, habe ich nur deshalb angenommen, um mit Roberto Rodriguez arbeiten zu können. Ich dachte dabei aber nicht einfach an eine Stripperin, sondern an eine Frau, die an wahre Liebe und Gerechtigkeit glaubt.

Interview: Benjamin Bögli

Deine Meinung