«Gears of War 2»: Ich bin auch ein Adrenalinshooter
Aktualisiert

«Gears of War 2»Ich bin auch ein Adrenalinshooter

Marcus Fenix und seine «Gears of War» sind zurück – zynischer und ballerfreudiger denn je. Action-Injektionen für Adrenalinjunkies.

von
Jan Graber

Mit den Locust fackeln echte Kriegsgurgeln nicht lange: Rübe weg, bevor es einen selbst erwischt, heisst die Devise – besonders wenn die Menschheit vor der Ausrottung steht. Entsprechend wenig Erbarmen kennen Marcus Fenix und seine Jungs im Game «Gears of War 2»: Der Haudegen mit dem zynischen Mundwerk, respektive der Spieler in seiner Haut, rottet die Monsterbrut aus, wo es nur geht. Dass es dabei blutig und brutal zur Sache geht, gehört zur Natur des Highspeed-Shooters.

Auf «Gears of War 2»-Zocker wartet Kost, nach der Actionfans hungern. In bis ins letzte Detail designten Levels gilt es, gegen Horden von Monstern zu bestehen, wobei diese sich nicht einfach abknallen lassen, sondern aktiv Deckung suchen. Das gilt auch für die Spieler: Nur wenn Schutz bietende Objekte klug genutzt werden, hat Fenix eine Chance. Als Schild dienen auch kampfunfähig gemachte Feinde. Wenn Fenix selbst zu viel Blei abkriegt, kann er sich von seinen Kumpels wiederbeleben lassen.

Trotz sich wiederholender Action bietet das Game dank einer gelungenen Story genügend Abwechslung. Kurz: «Gears of War 2» bietet eine erstklassige Baller-Orgie, die für Adrenalinausschüttung sorgt, wegen ihrer Brutalität jedoch nichts für Zartbesaitete ist.

«Gears of War 2» für Xbox 360; Epic Games, Microsoft.

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