Aktualisiert 11.11.2011 06:13

Stress an Fashion Days

«Ich bin hier, um zu saufen»

Stardesigner Roberto Cavalli beehrte am Donnerstagabend die Charles Vögele Fashion Days und sehnte sich nach Wärme. Wohlig warm ums Herz war es auch Rapper Stress - dank des Alkohols.

Am Donnerstag, den 10. November, um 9.40 Uhr landete der Meister der Animal-Prints am Flughafen Kloten. Pauschaltouristen bekamen Roberto Cavalli aber nicht zu sehen. Der Stardesigner kam per Privatjet und direkt aus Japan an die «Charles Vögele Fashion Days» nach Zürich.

Der Altmeister liebt es heiss

Der 70-Jährige rechnete offenbar mit wärmeren Temperaturen. Wie 20 Minuten Online erfuhr, musste seine Suite im Luxushotel Park Hyatt auf wohlige 29 Grad geheizt werden.

Schluckspecht Stress und ein Fashion-Victim

Rund elf Stunden später präsentierte der Italiener seine «Just Cavalli»-Kollektion im Zürcher Puls 5. Unter den Gästen: Rapper Stress, der von wilden Zebra- und Leopardenmuster nicht viel hielt, sich dafür um so mehr auf die Party freute. «Ich bin hier, um zu saufen», so der 34-Jährige. Moderatorin Annina Frey verriet zwischen Hummer und Cüpli, dass sie sich für den gestrigen Abend besonders herausputzte. «Ich bin ja eher der puristische Typ, aber für Cavalli habe ich extra ein Lederkleid mit Fell angezogen.»

«Ich liebe den Körper einer Frau»

Während sich die Gäste bei Kürbiscremesüppchen, Angus Beefsteak und Orecchiette mit Artichoken entspannt auf den Abend einstimmten, liess sich der Maestro in der Limousine vorfahren. Entspannt zeigte sich Cavalli auf dem roten Teppich und scherzte: «Ich weiss nicht was mein Anzug kostet, der ist von Cavalli, da zahle ich nichts.»

Zuvor absolvierte er ein straffes Programm: Ein kleines Nickerchen, das Entfernen lassen seines zu grossen Schreibtisches aus der Suite (wie 20 Minuten Online erfuhr), ein paar Interviews und die Vorbereitung für die Show. Seine Mission ist gross: «Ich liebe die jungen Menschen von heute. Ich sorge dafür, dass sie speziell sind und durch meine Outfits sowohl innerlich wie auch äusserlich bereichert werden», sagt er im Interview mit 20 Minuten Online. Denn: «Das Schönste an einer Frau ist ihre Weiblichkeit. Ich liebe den Körper einer Frau.»

(Video: indigital.tv)

(bbe/ydm/los/isa)

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