Trainerambitionen: «Ich bin hungrig auf Revanche»

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Trainerambitionen«Ich bin hungrig auf Revanche»

Diego Maradona will den Trainerposten zurück und trotz des blamablen Ausscheidens bei der WM in Südafrika Argentiniens Team führen.

«Ich würde mein Leben dafür geben, wieder Nationalcoach zu sein. Ich bin hungrig auf Revanche», sagte der 49-Jährige in einem TV- Interview und fügte an: «Ich glaube, ich habe noch Chancen.» Argentiniens Fussballverband AFA will in der nächsten Zeit entscheiden, wer die Nationalmannschaft an die WM 2014 in Brasilien führen soll.

Maradonas Vertrag war nach dem 0:4-Debakel im WM-Viertelfinal gegen Deutschland nicht verlängert worden. Jetzt aber kämpft der Weltmeister von 1986 wieder um den Posten des Cheftrainers. Sogar vom einflussreichsten Politiker des Landes, dem früheren Präsidenten Nestor Kirchner, habe er Unterstützung erhalten, sagte Maradona. «Er hat mir zur WM gratuliert und gesagt, dass die Menschen überall, wo er hinkomme, ihn auf meine Mannschaft ansprächen», sagte Maradona.

Interimstrainer Sergio Batista konnte seine Position inzwischen jedoch erheblich festigen. Für ihn sprechen erste Erfolge auf dem Rasen. Argentinien besiegte in Freundschaftsspielen Irland 1:0 und - besonders bemerkenswert - Weltmeister Spanien 4:1. Aber auch eine Reihe von Spielern äusserten sich sehr zufrieden mit Batista.

Der mächtige AFA-Chef Julio Grondona ist nach Einschätzung argentinischer Medien seit langem nicht gut auf Maradona zu sprechen. Er hatte ihm eine Vertragsverlängerung angeboten, aber nur, wenn Maradona seine Assistenten austauscht. Das hatte Maradona gleich nach der WM abgelehnt. Die Assistenten mittlerweile bereits entlassen. Jetzt hofft Maradona offenbar auf einen Sinneswandel bei Grondona.

(si)

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