Ariana Grande: «Ich bin kein Stück Fleisch»
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Ariana Grande«Ich bin kein Stück Fleisch»

Ariana Grande bekommt immer wieder blöde Sprüche zu hören. Die Sängerin erklärt, weshalb Feminismus auch eine Frage von Respekt und Anstand ist.

von
bbe
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Ariana Grande nutzt ein persönliches Erlebnis für eine Twitter-Botschaft: «Ich bin kein Stück Fleisch, das ein Mann für seinen Spass benutzen kann.» Sie sei eine erwachsene Frau in einer Beziehung voller Liebe und Respekt.

Ariana Grande nutzt ein persönliches Erlebnis für eine Twitter-Botschaft: «Ich bin kein Stück Fleisch, das ein Mann für seinen Spass benutzen kann.» Sie sei eine erwachsene Frau in einer Beziehung voller Liebe und Respekt.

Jordan Strauss
Es gehe nicht, dass Frauen zu Objekten degradiert würden. «Wir sind keine Objekte oder Preise. Wir sind Königinnen.» Übrigens: Falls Sie sich gerade darüber aufregen, dass wir eine feministische Rede mit Bildern in knappen Outfits illustrieren, kontern wir mit Arianas Worten: «Das ist genau der Punkt. Frauen, die ihre Sexualität offen ausdrücken, werden verwechselt mit der Aussage Hi, komm und respektiere mich nicht.»

Es gehe nicht, dass Frauen zu Objekten degradiert würden. «Wir sind keine Objekte oder Preise. Wir sind Königinnen.» Übrigens: Falls Sie sich gerade darüber aufregen, dass wir eine feministische Rede mit Bildern in knappen Outfits illustrieren, kontern wir mit Arianas Worten: «Das ist genau der Punkt. Frauen, die ihre Sexualität offen ausdrücken, werden verwechselt mit der Aussage Hi, komm und respektiere mich nicht.»

epa/Mast Irham
Oder: «Frauen können sich so ausdrücken, wie sie wollen. Sie dürfen Sex sogar lieben. Das ist keine Einladung, sie nicht zu respektieren.» Bäm.

Oder: «Frauen können sich so ausdrücken, wie sie wollen. Sie dürfen Sex sogar lieben. Das ist keine Einladung, sie nicht zu respektieren.» Bäm.

Matt Sayles

Ein Erlebnis lässt Ariana Grande nicht mehr los: «Ich war Essen holen mit meinem Freund. Ein junger Typ folgte uns und war ganz aufgeregt. Das war alles süss, bis er zu Mac (Anm.: Arianas Freund Mac Miller) sagte: ‹Ariana ist so sexy. Ich sehe, weshalb dir das gefällt.» Und: «I see you hitting that.»

Der Ausdruck «hitting that» ist laut dem Urban Dictionary ein umgangssprachlicher Ausdruck für «Sex haben». Was Ariana daran aufregt, ist aber nicht die Annahme, sie habe Geschlechtsverkehr mit ihrem Freund. Sie sei doch keine Sache («hitting that» – nicht Ariana, nicht die Sängerin, einfach das).

«Wir sind Königinnen»

Sie schreibt sie dazu: «Mir wurde schlecht und ich fühlte mich objektiviert. Ich sass daneben, als er das sagte. Ich bin kein Stück Fleisch, dass ein Mann nur zu seinem Spass benutzen kann.» Sie sei eine erwachsene Frau in einer Beziehung mit einem Mann, der sie mit Liebe und Respekt behandle.

«Es trifft mich, dass immer noch so viele junge Leute sich dabei wohlfühlen, Frauen mit solchen Ausdrücken zu objektivieren.» Über solche Dinge müsse man reden: «Wir sind keine Objekte oder Trophäen. Wir sind Königinnen.»

Hier der Post in voller Länge

Mit 92,5 Millionen Abonnenten auf Instagram und 43,2 Millionen Followern auf Twitter darf Ariana Grande von einer doch recht grossen Reichweite ihrer Message ausgehen. Übrigens: Die 23-Jährige nutzt ihre Social-Media-Power nicht zum ersten Mal für Botschaften, die ihr am Herzen liegen. Mehr dazu gibt es in der Bildstrecke.

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