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Anna Rossinelli«Ich bin keine Lena-Kopie!»

Tolle Stimme, schwarzes Kleidchen, ungelenke Bewegungen und knallrote Lippen: Die Zuschauer der ESC-Entscheidungsshow erlebten ein Déjà-vu. Doch die Baslerin wiegelt ab.

von
nik

Eine junge Frau in schwarzen Strümpfen und schwarzem Kleidchen, die mit sympathischer Ausstrahlung und ungelenken Tänzchen für den Eurovision Song Contest einen souligen Popsong singt. Die Rede ist nicht von Lena Meyer-Landrut, sondern von Anna Rossinelli.

Die Parallelen zwischen der deutschen Vorjahresgewinnerin und der diesjährigen Schweizer Teilnehmerin sind nicht zu übersehen: «Alle sagen, dass ich wie Lena auftrete», so Rossinelli zu 20 Minuten Online. «Aber nur weil ich eine junge Frau bin, die singt, bin ich noch lange keine Lena-Kopie!» Zum Lena-Outfit meint sie: «Schwarz ist halt schwarz. Es ist schlicht und ich bin wie Lena eher der schlichte Typ. Aber dass ich darin an Lena erinnern könnte, daran habe ich überhaupt nicht gedacht.» Doch mit der Hannoveranerin verglichen zu werden sei für sie ein Kompliment: «Ich finde Lena super und ich freue mich sehr darauf, sie kennenzulernen», so die 23-Jährige.

Rossinelli, die laut ihrer Homepage als Behindertenbetreuerin arbeitet, hat sich vor allem in Basler Indie-Kreisen einen Namen gemacht. Doch sie ist als Strassenmusikerin schon in Fussgängerzonen in ganz Europa aufgetreten. Ausserdem versuchte sie sich einst bei der Castingshow «Superstar» – zog sich jedoch noch vor dem Finale zurück.

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