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Tom Lüthi«Ich bin motiviert wie fast nie zuvor»

Zwei Wochen vor dem WM-Start stellt Tom Lüthi sein neues Team vor. Der Berner ist voller Vorfreude auf die Moto2.

von
mke
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Der grosse Moment: Tom Lüthi (l.) enthüllt an der Swiss Moto in Zürich mit dem Dynavolt-Team seine neue Rennmaschine.

Der grosse Moment: Tom Lüthi (l.) enthüllt an der Swiss Moto in Zürich mit dem Dynavolt-Team seine neue Rennmaschine.

kein Anbieter/www.swiss-moto.ch
Hunderte Messebesucher verfolgen die Präsentation.

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Nach Lüthi präsentiert sein Teamkollege Jesko Raffin das E-Bike, mit dem der Zürcher in den neuen MotoE-World Cup startet.

Nach Lüthi präsentiert sein Teamkollege Jesko Raffin das E-Bike, mit dem der Zürcher in den neuen MotoE-World Cup startet.

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Kategoriewechsel und mit Dynavolt Intact GP ein neues Team, verbunden mit einem komplett unbekannten Umfeld: Viel mehr als bei Tom Lüthi kann in den Wintermonaten bei einem Motorradfahrer kaum ändern. Die Luftveränderung hat dem Berner gut getan, sagte er am Sonntag in Zürich: «Ich bin zufrieden, wo wir stehen und motiviert wie fast nie in meiner Karriere.»

Nach dem verunglückten Abstecher in die Moto-GP-Klasse, wo der einstige 125-ccm-Weltmeister punktelos blieb, war der Schritt zurück in die Moto-2-Klasse der logische Schritt. Missen möchte Lüthi das Jahr unter den Grössen wie Valentino Rossi aber nicht, von einem «Horrorjahr» reden schon gar nicht: «Es lief ziemlich alles schief, was schief laufen konnte, aber insgesamt hat mich diese Saison stärker gemacht.»

Nun will er wieder angreifen. Mit seiner Erfahrung und den Erfolgen – Lüthi wurde in der zweithöchsten Kategorie zweimal WM-Zweiter – wird er voraussichtlich wieder um die vordersten Ränge kämpfen. Die Konkurrenz einzuschätzen, ist aber nicht einfach - bis zu zehn Fahrern werden Chancen auf Siege zugebilligt.

Einer von vielen Titelanwärtern

Konkrete Ziele mag Lüthi noch nicht definieren: «Das kann ich nicht und will ich auch nicht. Je nach Umständen kann es sein, dass ich mit einem fünften Platz zufrieden bin oder mit einem zweiten Platz unzufrieden.»

MotoGP in Valencia: Der Sturz von Tom Lüthi

Der Schweizer stürzte im letzten Sektor aufgrund eines Highsiders. (Video: SRF)

Konstant in der Spitzengruppe mitfahren, welche letztlich den WM-Titel unter sich ausmacht, das will er aber schon: «Ich gehe davon aus, dass ein halbes Dutzend Fahrer dafür in Frage kommen.» Sein Schmunzeln verrät: Zu diesem Kreis will auch Thomas Lüthi gehören.

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