Stürmer Knoepfli: «Ich bin nicht entscheidend»
Aktualisiert

Stürmer Knoepfli«Ich bin nicht entscheidend»

Gottéron hat erstmals zweimal in Serie gewonnen. Dem 3:1 gegen Ambri folgte ein 2:1 in Langnau – Mike Knoepfli (27) war der Matchwinner.

von
Peter Berger

Mike Knoepfli, gegen Am­bri und Langnau erzielten Sie jeweils das 1:0. Im Emmental gelang Ihnen auch das Siegestor. Schiessen Sie Gottéron aus der Krise?

Mike Knoepfli: Natürlich ist es schön, wenn man trifft. Aber ich bin nicht entscheidend. Das ganze Team spielt jetzt besser, das hat uns die zwei Siege ermöglicht.

Warum klappts plötzlich?

Mit dem Erfolg kehrt auch das Selbstvertrauen zurück. Als wir mehrere Partien in Serie verloren, schwand dieses. Wir wurden am Puck nervös und begingen Fehler.

Vor allem sobald Gottéron das erste Gegentor kassierte, fiel alles auseinander.

Da haben wir speziell den Fokus darauf gelegt, damit das nicht mehr passiert. Mit steigendem Selbstvertrauen gelingt auch das besser.

Die Verletzten waren ein Grund für den schlechten Saisonstart. In Fribourg ist oft ausverkauft, lähmte die Euphorie das Team?

Natürlich wollen wir die Fans nicht enttäuschen, ihre Erwartungen sind hoch. Aber nur wir Spieler können uns aus dem Sumpf kämpfen.

Nun warten mit Zug und den ZSC Lions wieder schwierigere Gegner.

Wir spielten bisher oft ein gutes Startdrittel, dann hatten wir im zweiten Probleme. Jetzt müssen wir schauen, dass die Energie im ganzen Spiel hoch bleibt.

Deine Meinung