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Vulkanausbruch«Ich bin nur knapp davongekommen»

Auf den Philippinen ist der Vulkan Taal ausgebrochen. Seit Sonntag spuckt er Asche und Rauch – inzwischen stösst er auch Lava aus. Augenzeugen berichten von bangen Momenten.

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scl/dmo

Auf den Philippinen ist der Vulkan Taal ausgebrochen. 200'000 Menschen droht die Flucht. (Video: AP und Storyful)

Der südlich der philippinischen Hauptstadt Manila gelegene Vulkan Taal ist am Sonntag ausgebrochen und spuckt seither Asche und Rauch. Rund 45'000 Personen haben sich bereits in Sicherheit bringen müssen, darunter etliche Touristen.

«Ich bin nur knapp davongekommen», sagt Simone gegenüber «Tio». Der 38-jährige Tessiner befindet sich zurzeit für einen Workshop auf den Philippinen und war zum Zeitpunkt des Ausbruchs in der Nähe des Vulkans.

Ein 38-jähriger Tessiner sah, wie sich die Aschewolke rasant ausbreitete.

Die Aschewolke habe sich rasant ausgebreitet. «Ich sah sie schon von weitem kommen und in kurzer Zeit war die Stadt bedeckt.» Einer ihrer Wagen sei so verstaubt, das es nicht möglich sei, diesen zu fahren. «Man spürt den Aschestaub auch auf der Haut», so Simone.

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«Unser Haus 18 Kilometer vom Taal Vulkan entfernt am Morgen nach dem Ausbruch», schreibt ein Leser-Reporter.

«Unser Haus 18 Kilometer vom Taal Vulkan entfernt am Morgen nach dem Ausbruch», schreibt ein Leser-Reporter.

Leser-Reporter
Der Mann lebte sein gesamtes Arbeitsleben in Bern. Seit vier Jahren nennt er die Philippinen sein Zuhause.

Der Mann lebte sein gesamtes Arbeitsleben in Bern. Seit vier Jahren nennt er die Philippinen sein Zuhause.

Leser-Reporter
Sein Hause befinde sich ein paar Kilometer ausserhalb der Evakuationszone, sagt er auf Anfrage.

Sein Hause befinde sich ein paar Kilometer ausserhalb der Evakuationszone, sagt er auf Anfrage.

Leser-Reporter

Ascheschicht in Manila

Ein Leser-Reporter hat sich aus der Hauptstadt Manila gemeldet. Dort seien die Erdbeben spürbar gewesen und über der ganzen Stadt liege eine Ascheschicht. «Jetzt gerade hat sich alles etwas beruhigt», schreibt der Leser – zwischendurch gebe es allerdings immer wieder leichte Beben.

Das seismologische Institut warnte vor einem sehr gefährlichen Ausbruch, der noch kommen könnte. Über Nacht wurden mindestens 75 vulkanische Beben registriert. Die Behörden schätzten ausserdem, dass mindestens 200'000 Menschen fliehen müssten, falls es schlimmer würde.

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