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Coming-Out-Tag«Ich bin schwul – und das ist auch gut so!»

Wissen Sie, wer das gesagt hat? Anlässlich des Coming-out-Tages am 11. Oktober können Sie Ihr Wissen rund um die gleichgeschlechtliche Liebe testen.

von
hüt

Der internationale Coming-out-Tag wird jährlich am 11. Oktober begangen. An diesem Tag sind Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender dazu aufgerufen, sich öffentlich zu zeigen. Die Tradition des Coming-out-Tages geht auf den zweiten nationalen «March on Washington for Lesbian and Gay Rights» zurück, an dem am 11. Oktober 1988 etwa 500'000 Menschen teilnahmen. In der amerikanischen Hauptstadt demonstrierten sie für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Bereits am ersten Coming-out-Tag, der im Jahr 1987 stattgefunden hatte, haben Tausende schwule und lesbische US-Bürger und -Bürgerinnen ihre Namen in Zeitungen veröffentlichen lassen.

In der Schweiz wird der Tag seit Mitte der Neunzigerjahre abgehalten. Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich führt in diesem Jahr anlässlich dessen eine Plakataktion in Trams und Bussen der Stadtzürcher Verkehrsbetriebe durch, um die Akzeptanz von Homosexuellen zu fördern. Auf den Plakaten werden die Sätze «Mein Sohn ist schwul. Warum sollte ich ihn deshalb weniger lieben?» oder «Meine Tochter ist lesbisch. Warum sollte ich sie deshalb weniger lieben?» zu lesen sein. Es gehe zudem darum, «die Leute zu ermutigen, zu ihren schwulen oder lesbischen Angehörigen zu stehen», erklärt der zuständige Projektleiter Aner Voloder gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung».

Die Schweiz steht anderen Ländern in der rechtlichen Gleichstellung von schwulen und lesbischen Paaren noch nach. Diese können hierzulande ihre Partnerschaft zwar eintragen lassen, sind jedoch von der Adoption und den Methoden der medizinisch unterstützten Fortpflanzung ausgeschlossen. Wie es um die rechtliche Situation in anderen Ländern steht und andere Fakten rund um die gleichgeschlechtliche Liebe erfahren Sie im Quiz. Testen Sie Ihr Wissen hier >>

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