Aktualisiert 06.07.2012 18:09

Federer nach dem Triumph

«Ich bin so glücklich»

Darauf haben wir gehofft: Roger Federer strahlt beim Sieger-Interview und freut sich über die erneute Chance Geschichte zu schreiben.

von
fbu

«Ich bin so glücklich», sagte ein sichtlich erfreuter Roger Federer nach dem Viersatz-Sieg über Novak Djokovic. Er strahlte beim Sieger-Interview mit der «BBC» wie ein Maikäfer. «Ich habe einen grossartigen Match gespielt.» Es sei ein hartes Duell gewesen, mit einem tollen Publikum und es habe viel Spass gemacht auf dem Centre Court zu spielen.

Zum Spielverlauf meinte der Schweizer: «Ich habe es geschafft, fantastisches Tennis zu spielen – genauso wie Novak.» Die beiden ersten Durchgänge seien sehr schnell gegangen. Deshalb analysierte der Maestro: «Der dritte Satz war der Schlüssel zum Sieg. Ich konnte im richtigen Moment etwas zulegen und den wichtigen Punkt machen – auch mit etwas Glück.»

Ein tolles Gefühl

Auf die Frage, wie schlimm es war, die letzten beiden Jahre nicht im Final von Wimbledon zu stehen, antwortete Federer: «Für viele Leute war es ein Schock, als ich 2010 gegen Berdych verlor.» Für ihn sei das aber kein Problem gewesen, er habe Ferien gemacht danach und ein bisschen relaxed. Er habe sich einfach vorgenommen, es beim nächsten Versuch besser zu machen – was ihm 2011 aber leider auch nicht gelungen sei.

Deshalb fügte er mit einem Lächeln an: «Natürlich fühlt es sich toll an im Wimbledon-Final zu stehen. Dafür spielt man ja überhaupt – man will die Chance haben, die Wimbledon-Trophäe zu gewinnen. Dazu kommt: ich habe solch schöne Erinnerungen an den Centre Court.»

«Es steht viel auf dem Spiel»

Nun trifft Federer mit Andy Murray auf den Lokalmatadoren. Der Schotte hat es in Wimbledon noch nie bis ins Endspiel geschafft, Federer ist sich trotzdem sicher: «Ich habe eine schwierige Aufgabe vor mir. Für mich steht viel auf dem Spiel: Hier gewinnen, der allgemeine Grand-Slam-Rekord und die Weltnummer 1 – ich habe also ein bisschen Druck in diesem Spiel, aber ich freue mich darüber, denn dafür spiele ich.»

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