27.10.2020 04:53

Zürcherin setzte 1000 Fr Finderlohn aus«Ich bin überglücklich» – Happy End um gestohlenes Velo

Um ihr gestohlenes Velo zu finden, setzte eine Zürcherin eine hohe Belohnung aus. Nun gab es ein Happy End.

von
Monira Djurdjevic
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«Welcome home. Mein Reisegefährte ist wieder zu Hause.» Das teilte Milena Moser auf Facebook mit. 

«Welcome home. Mein Reisegefährte ist wieder zu Hause.» Das teilte Milena Moser auf Facebook mit.

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Verzweifelt hatte sie nach ihrem Velo gesucht.

Verzweifelt hatte sie nach ihrem Velo gesucht.

«Das Velo ist zehn Jahre alt. Es hat ziemlich viel Rost und einen Rahmenbruch. Es ist finanziell gesehen wertlos», sagte die 37-Jährige im September.

«Das Velo ist zehn Jahre alt. Es hat ziemlich viel Rost und einen Rahmenbruch. Es ist finanziell gesehen wertlos», sagte die 37-Jährige im September.

Darum gehts

  • Die 37-jährige Milena Moser ist überglücklich.

  • Ihr gestohlenes Velo ist wieder aufgetaucht.

Verzweifelt hatte Milena Moser aus Rämismühle (Zell) nach ihrem Velo gesucht. Es wurde ihr im September von der Terrasse geklaut. Sie startete daraufhin einen Aufruf auf Facebook und machte eine Anzeige bei der Polizei. Gegenüber 20 Minuten sagte sie: «Ich werde dieses Velo bis zu meinem Lebensende suchen.»

Zudem hatte sie eine hohe Belohnung ausgeschrieben: «Bei Hinweisen, welche zum Fund meines Fahrrads führen, gibt es einen Finderlohn in Höhe von 1000 Franken.» Der Grund: «Ich bin mit diesem Fahrrad im Jahr 2011 innerhalb von einem Jahr fast 9000 Kilometer quer durch Südamerika gefahren und habe einen extrem wichtigen Teil meines Lebens erlebt.»

Velo wird nun im Kellerabteil untergebracht

Nun gab es ein Happy End für die 37-Jährige: «Eine Frau und ihr Partner hatten den Artikel gesehen und mein Fahrrad bei einer Überbauung bei uns im Ort entdeckt», erzählt Moser. «Sie meldeten das umgehend der Polizei, die mich dann informierte.»

Sie habe ihr Fahrrad am Dienstagabend dann bei der Überbauung abgeholt: «Abgesehen von einem Platten, was nichts Neues ist, war mein Velo zum Glück unversehrt. Ich bin einfach nur überglücklich.» Das Fahrrad werde sie nun im Keller – zusätzlich mit einem zwei Meter langen Stahlseil gesichert – aufbewahren.

Besonders toll fand die Zürcherin: «Das Schönste an der Geschichte ist, dass die Person, der ich den Finderlohn persönlich überbrachte, sich unglaublich darüber gefreut hat.»

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