Alexander Lukaschenko: «Ich bin vielleicht zu lange im Amt»
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Alexander Lukaschenko«Ich bin vielleicht zu lange im Amt»

Seit bald einem Monat wird in Belarus gegen Alexander Lukaschenko protestiert. Der Machthaber räumte nun ein, dass er möglicherweise zu lange im Amt sei.

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Alexander Lukaschenko räumte ein, dass er schon zu lang im Amt sein könnte. 

Alexander Lukaschenko räumte ein, dass er schon zu lang im Amt sein könnte.

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Trotzdem wolle er nicht zurücktreten, denn er sei der einzige, der Belarus momentan schützen könne.

Trotzdem wolle er nicht zurücktreten, denn er sei der einzige, der Belarus momentan schützen könne.

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Neuwahlen wären gemäss Lukaschenko eine Möglichkeit – nach einer entsprechenden Verfassungsänderung.

Neuwahlen wären gemäss Lukaschenko eine Möglichkeit – nach einer entsprechenden Verfassungsänderung.

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Darum gehts

  • Gemäss russischen Medienberichten sagte Alexander Lukaschenko, er sei möglicherweise zu lange an der Macht.
  • Er sei aber der einzige, der Belarus derzeit schützen könne.
  • Einen Rücktritt schliesst er kategorisch aus, Neuwahlen seien aber vorstellbar.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat nach russischen Medienberichten eingeräumt, dass er womöglich etwas zu lange an der Macht sei. «Ja, vielleicht bin ich ein wenig zu lange geblieben», sagte Lukaschenko laut Nachrichtenagentur Tass am Dienstag in einem Interview mit mehreren russischen Medien. Er sei aber die einzige Person, die in der Lage sei, das Land derzeit zu schützen.

Laut einem russischen Journalisten von Moscow Talks machte Lukaschenko deutlich, dass er ungeachtet der Massenproteste in seinem Land nicht zurücktreten werde. Ifax zufolge schloss Lukaschenko vorgezogene Präsidentschaftswahlen nicht aus. Laut Ria sagte Lukaschenko, vorgezogene Wahlen könnten nach einer Verfassungsreform stattfinden.

Der Ausgang der jüngsten Präsidentenwahl vom 9. August mit der Bestätigung Lukaschenkos im Amt hatte zu Massenprotesten geführt. Der 66-Jährige regiert die früher als Weissrussland bezeichnete Ex-Sowjetrepublik seit 1994 mit harter Hand. Die Opposition wirft ihm Wahlbetrug vor.

(Reuters/ore)

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