«Ich bin wie Gary Barlow»

Aktualisiert

«Ich bin wie Gary Barlow»

Am Freitag erscheint Sophias neue CD «Technology Won't Save Us» – die perfekte Musik für den anstehenden November. 20 Minuten traf einen erstaunlich fröhlichen Robin Proper-Sheppard.

Wenn man dich trifft, würde man nie denken, dass du hinter dieser melancholischen Musik steckst. Dafür bist du viel zu fröhlich und gut gelaunt.

Robin Proper-Sheppard: Das habe ich schon oft gehört. Aber es wäre ja schlimm, wenn ich immer so traurig wäre wie meine Musik. Ich schreibe einfach nur Songs, wenn ich in einem Tief stecke.

Doch das vierte Album tönt so hoffnungsfroh wie noch keines zuvor. Was ist passiert?

Proper: Keine Ahnung, das habe ich mich auch gefragt. Letztes Jahr um Weihnachten hätte ich fast den ganzen Musik-Bettel hingeschmissen. Doch der Streifen am Sophia-Horizont war noch nie so hell.

Das Album heisst «Technology Won't Save us». Wer dann?

Proper: Oh, retten musst du dich schon selber! Das nimmt dir nichts und niemand ab.

Du hast soeben einen Radio-Gig gespielt – solo. Gehst du auch allein auf Tour?

Proper: Nein, sicher nicht. Das neue Album kann ich nur mit Band umsetzen. Wenn die Tour und das Album gut laufen, komme ich noch einmal zurück – mit Orchester!

Auf deiner MySpace-Seite schreibst du, dass Sophia als Indie-Take-That bezeichnet wurden. Und du der Dicke, aber Talentierteste der Band bist. Also ein Indie-Robbie-Williams?

Proper: Nein! Wenn schon, dann bin ich der Indie-Gary-Barlow. Robbie wurde schon zu TT-Zeiten nie als talentiert bezeichnet (lacht).

Niklaus Riegg

Live: 13.12. im Fri-Son in Fribourg; 14.12. im Zürcher Abart.

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