02.04.2020 02:46

Latin-Star J Balvin

«Ich bringe Fröhlichkeit in dieser schwierigen Zeit»

Trotz Corona hat J Balvin (34) gerade sein neues Album veröffentlicht. Die Entscheidung ist dem kolumbianischen Megastar nicht leicht gefallen, wie er uns erzählt.

von
Stephanie Vinzens
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Am 20. März hat der kolumbianische Reggaeton-Star J Balvin (34) seine fünfte Studioplatte «Colores» veröffentlicht. Artwork und Merchandise wurden vom japanischen Künstler Takashi Murakami (58) entworfen, der für seine bunten Blumen-Illustrationen bekannt ist.

Am 20. März hat der kolumbianische Reggaeton-Star J Balvin (34) seine fünfte Studioplatte «Colores» veröffentlicht. Artwork und Merchandise wurden vom japanischen Künstler Takashi Murakami (58) entworfen, der für seine bunten Blumen-Illustrationen bekannt ist.

Instagram/jbalvin
Alle zehn Songs auf dem Konzeptalbum sind nach einer Farbe benannt, die das Gefühl des Tracks widerspiegeln soll. Nachfolgend sind J Balvins Erklärungen dazu, in der Reihenfolge der Tracklist.

Alle zehn Songs auf dem Konzeptalbum sind nach einer Farbe benannt, die das Gefühl des Tracks widerspiegeln soll. Nachfolgend sind J Balvins Erklärungen dazu, in der Reihenfolge der Tracklist.

Instagram/jbalvin
Gelb: «‹Amarillo› ist eine Party-Anthem. Es geht darum, über nichts zu reklamieren, es locker zu nehmen und den Moment zu geniessen.»

Gelb: «‹Amarillo› ist eine Party-Anthem. Es geht darum, über nichts zu reklamieren, es locker zu nehmen und den Moment zu geniessen.»

Screenshot Youtube

J, du bist für deinen bunten Style bekannt, dein neues Album heisst «Colores» und jeder Song darauf ist nach einer Farbe benannt. Du scheinst Farben richtig zu lieben.

Ich will ja die Leute auf der ganzen Welt erreichen. Farben sind perfekt dafür, denn sie sind universell. Egal, welche Sprache man spricht, Farben lassen dich auf irgendeine Art und Weise etwas spüren.

Wie haben sie den Weg auf die Platte gefunden?

Wir haben uns die Tracks mit geschlossenen Augen angehört und uns gefragt, welche Farbe wir dabei herausspüren. Die mit den meisten Votes wurde dann zur Farbe des Songs.

Seine neueste Single «Amarillo». (Quelle: Youtube/J Balvin)

Was war die grösste Herausforderung bei der Entstehung des Albums?

Nichts – ich habe den ganzen Prozess sehr genossen. Das Schwierige daran ist wohl der Release in Zeiten der Corona-Pandemie.

Hast du dir überlegt, die Veröffentlichung zu verschieben?

Ich fragte mich, ob es richtig ist, das Album herauszubringen, während ich mich in Selbst-Quarantäne befinde. Aber dann fand ich: Let's do it. Lasst uns Farben und Fröhlichkeit ins Leben der Leute bringen.

Bist du nun, knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung, zufrieden mit dieser Entscheidung?

Ja, zu 100 Prozent! Eigentlich ist das Timing perfekt. Das Album ist genau das Richtige für diese schwere Zeit.

Seine zwei superherzigen Welpen machen die Selbst-Quarantäne in Kolumbien bestimmt erträglicher:

Der japanische Künstler Takeshi Murakami hat das Artwork und Merchandise für «Colores» kreiert. Wie kam es dazu?

Ich bin schon lange ein riesiger Fan. Vor drei Jahren hatte ich via Instagram das erste Mal mit ihm Kontakt und daraus hat sich eine Freundschaft entwickelt. Als ich an «Colores» arbeitete, habe ich ihm erzählt, dass ich der jüngeren Generation Kunst näherbringen will und ihn gefragt, ob er Lust hätte, dabei mitzumachen.

Du scheinst dich sehr für Kunst zu interessieren. Bist du ein Sammler?

Ja! Ich liebe Kunst und habe auch einige Stücke zu Hause stehen. Es gehört zu meinem Lifestyle.

Superbowl-Halbzeit-Show, bald 2,7 Milliarden Youtube-Views für deinen Hit «Mi Gente» – es läuft, was?

Ja, es ist verrückt! Ich habe noch immer das Gefühl, dass alles ein Traum ist. Und das ist es ja auch – aber ein Traum in der Realität.

J Balvin und J. Lo nach ihrer Superbowl-Halbzeit-Performance:

Was war der bisher unglaublichste Moment in deiner Karriere?

Als der Superbowl-Auftritt vorbei war, wir uns alle umarmt haben und einfach unglaublich dankbar dafür waren, dass die Show so grossartig gelaufen ist.

Mit Jennifer Lopez, Shakira und Bad Bunny war es auch ein grosser Moment für die lateinamerikanische Community.

Ja, dass ich meine Kultur so repräsentieren kann, bedeutet mir viel. Auch mit meinem neuen Album möchte ich zeigen, wie wir die Szene aufmischen können.

Hast du in der Selbst-Quarantäne eigentlich schon mit neuen Hobbys begonnen?

Gerade bin ich noch mit der Promo meines Albums beschäftigt. Sobald das vorbei ist, habe ich aber vor, Italienisch zu lernen. Ich habe die Sprache schon immer geliebt.

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