Aktualisiert 14.03.2013 17:01

Ottmar Hitzfeld«Ich darf mit dem Handy coachen»

Ottmar Hitzfeld hat das Aufgebot für das WM-Quali-Spiel gegen Zypern bekanntgegeben. Weil der Nationaltrainer die Partie von der Tribüne verfolgen muss, spielt sein Handy eine entscheidende Rolle.

von
Peter Berger

23 Spieler hat Hitzfeld für das WM-Qualifikationsspiel vom 23. März in Nikosia aufgeboten. «Das ist viel, normalerweise nominiere ich nur 19. Aber ich habe einige Fragezeichen», erklärt der Nationalcoach sein grosses Kader.

Weil Barnetta, Xhaka oder Derdiyok in der Bundesliga wenig Spielpraxis haben, ist für Hitzfeld «fast die gesamte Offensive» unklar. «Einzig Shaqiri ist auf der rechten Seite gesetzt.» Der Nati-Coach hat deshalb erstmals seit August wieder Emeghara aufgeboten und verrät gleich, dass der bei Siena treffsichere Stürmer gute Chancen für die Startelf habe. Anders sieht dies bei Senderos aus, der erstmals seit zehn Monaten wieder zum Team gehört. «Die Innenverteidiger Djourou und Von Bergen haben in vier Spielen ein Tor zugelassen. Ich gehe davon aus, dass sie spielen werden.»

Goalie-Frage entschieden, aber noch geheim

Entschieden hat sich Hitzfeld auch schon für den Goalie. Er wisse, ob Sommer oder Wölfli den gesperrten Benaglio – der die Reise trotzdem mitmacht – ersetzen werde. «Aber ich will zuerst mit den Spielern sprechen, bevor ich dies öffentlich bekannt gebe.» Neben Benaglio ist auch Hitzfeld gesperrt. Die beiden Spiele gegen Zypern muss der Coach wegen dem «Stinkefinger» im Oktober gegen Norwegen von der Tribüne aus leiten: «Die Fifa erlaubt Kontakt, deshalb kann ich mit dem Handy Auswechslungen diktieren oder taktische Anweisungen geben.»

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