Aktualisiert 02.07.2014 16:23

Ottmar Hitzfeld«Ich empfinde eine grosse Dankbarkeit»

Bevor die Schweizer Nationalmannschaft die Reise in die Heimat antritt, stellte sich Ottmar Hitzfeld in São Paulo noch ein letztes Mal den Medien.

von
fbu/sco

Ottmar Hitzfeld hat seine letzte Amtshandlung mit der Pressekonferenz vor dem Heimflug hinter sich gebracht: Cool, abgeklärt, klar in Gedanken und Worten.

Zum Spiel gegen Argentinien meinte der abtretende Chefcoach: «Wir haben sehr professionell gespielt. Wir blieben ruhig, obwohl wir zwei gute Chancen vergeben haben. Wir blieben auch ruhig, als die Argentinier stärker wurden. Man könnte stundenlang über so ein Spiel sprechen, darum höre ich jetzt auf ...» Man habe Grossartiges geleistet und man könne auch dieser Niederlage etwas Positives abgewinnen. «Die Schweizer Nationalmannschaftt hat viele Sympathien in aller Welt gewonnen.»

Von Glückwünschen zu Tränen gerührt

Hitzfeld erzählte, dass er viele Glückwünsche erhalten habe - von Freunden, Sportgrössen und auch von Didier Burkhalter. Es sei schwierig, alle davon zu lesen. «Da kommen mir fast die Tränen. Ich werde die dann später lesen, jetzt sind noch zu viele Emotionen da.»

Seinen Abschied bereue er nicht. «Ich habe mir das gut überlegt. Ich treffe Entscheidungen sehr bewusst. Jetzt mit diesem Spiel aufzuhören, da empfinde ich eine unglaubliche Dankbarkeit auch den Spielern gegenüber.» Er werde weiterhin Länderspiele besuchen, wenn er eingeladen werde. «Sonst kaufe ich mir ein Ticket ...»

Positives Fazit von Stadelmann

Ein positives Fazit zur WM zieht Peter Stadelmann, der Delegierte der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft: «Der Achtelfinal wurde erreicht. Natürlich will man dann mehr. Es hat leider nicht gereicht. Wir waren taktisch und organisatorisch auf Augenhöhe mit Argentinien.»Man habe eine Grossmacht im Fussball nicht nur ärgern können, sondern massiv in Verlegenheit gebracht.

Zum Liveticker im Popup

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.