Aktualisiert 27.12.2016 12:20

George Michaels Freund«Ich fand ihn tot in seinem Bett»

Es war sein Lebenspartner, der George Michael leblos vorfand. Nach dem Tod des Sängers kommen zudem Gerüchte um eine Heroinsucht auf.

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Auch wenn sie es offiziell nie bestätigten, waren der verstorbene George Michael (r.) und Promi-Friseur Fadi Fawaz seit einigen Jahren ein Paar. Fawaz fand den Sänger am Morgen des 25. Dezember tot in dessen Bett vor.

Auch wenn sie es offiziell nie bestätigten, waren der verstorbene George Michael (r.) und Promi-Friseur Fadi Fawaz seit einigen Jahren ein Paar. Fawaz fand den Sänger am Morgen des 25. Dezember tot in dessen Bett vor.

Twitter / @fadifawaz
«Ich ging rein, um ihn zu wecken. Aber er lag nur noch friedlich da», sagt Fawaz. Eigentlich hatten er und Michael geplant, zusammen Weihnachten zu feiern.

«Ich ging rein, um ihn zu wecken. Aber er lag nur noch friedlich da», sagt Fawaz. Eigentlich hatten er und Michael geplant, zusammen Weihnachten zu feiern.

Instagram / @fadi_fawaz
Der Brite soll in den letzten Monaten an einer Heroinsucht gelitten haben. «Er musste ein paarmal in die Notaufnahme», behauptet ein Insider gegenüber dem «Telegraph». «Es ist überraschend, dass er überhaupt so lange durchgehalten hat.»

Der Brite soll in den letzten Monaten an einer Heroinsucht gelitten haben. «Er musste ein paarmal in die Notaufnahme», behauptet ein Insider gegenüber dem «Telegraph». «Es ist überraschend, dass er überhaupt so lange durchgehalten hat.»

Keystone/Simela Pantzartzi

«Ich werde diese Weihnachten niemals vergessen», schreibt Fadi Fawaz auf Twitter. Der Freund von George Michael hatte den Sänger am Sonntagmorgen tot in dessen Bett aufgefunden.

Für den Coiffeur, der in London Prominente frisiert, kam der Tod des Sängers ebenso überraschend wie für den Rest der Welt. Das Paar hatte eigentlich geplant, gemeinsam Weihnachten zu feiern.

«Die letzte Zeit war kompliziert»

«Wir wollten gerade zum Weihnachtsessen gehen», sagt Fawaz im Interview mit «The Telegraph». «Ich ging rein, um ihn zu wecken. Aber er war weg und lag nur noch friedlich da.» Er bestätigt auch, dass Michael vor massiven Problemen stand: «Die letzte Zeit war kompliziert.»

Der britische Popstar sei alleine gestorben. In den letzten Monaten soll er wie ein Einsiedler gelebt haben. Eine Quelle aus dem näheren Umfeld des «Last Christmas»-Sängers behauptet ausserdem, er habe mit schweren Drogenproblemen zu kämpfen gehabt: «Er musste ein paarmal in die Notaufnahme», wird der Insider zitiert. «Er nahm Heroin. Es ist überraschend, dass er überhaupt so lange durchgehalten hat.» Ein Herzstillstand sei eine häufige Folge von Heroinkonsum, schreibt «The Telegraph» weiter.

«Ich werde nie aufhören, dich zu vermissen»

Auch ein Nachbar will den schleichenden körperlichen Verfall der Pop-Ikone bemerkt haben. Er sei Michael ab und zu bei dessen Londoner Anwesen begegnet. Bei diesen Gelegenheiten habe er «müde» und «ausgemergelt» gewirkt.

Fawaz möchte aber nicht, dass sich dieses Bild Michaels zu stark in den Köpfen der Fans festsetzt: «Ich will, dass man sich so an ihn erinnert, wie er war, als wunderschönen Menschen.» Und auf Twitter gibt er seiner Trauer Ausdruck: «Ich werde niemals aufhören, dich zu vermissen.»

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