Boxen – Kein K.o. zwischen Floyd Mayweather und Paul Logan
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Viele Fans sind wütendKein K.o. im Schaukampf zwischen Floyd Mayweather und Paul Logan

Floyd Mayweather hat den Schaukampf gegen YouTube-Star Logan Paul dominiert, schaffte es allerdings nicht, seinen Gegner zu Boden zu schicken.

von
Nils Hänggi
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Mayweather und Logan Paul kämpften in der Nacht auf Montag gegeneinander. 

Mayweather und Logan Paul kämpften in der Nacht auf Montag gegeneinander.

USA TODAY Sports
Einen Sieger gab es nicht. 

Einen Sieger gab es nicht.

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«Er war besser als ich dachte, dass er ist. Nettes Stück Arbeit», sagte Mayweather. Paul, der in den sozialen Medien mehrere Millionen Follower hat, freute sich nach dem etwas mehr als halbstündigen Kampf vor allem darüber, überhaupt mit Mayweather im Ring gewesen zu sein.

«Er war besser als ich dachte, dass er ist. Nettes Stück Arbeit», sagte Mayweather. Paul, der in den sozialen Medien mehrere Millionen Follower hat, freute sich nach dem etwas mehr als halbstündigen Kampf vor allem darüber, überhaupt mit Mayweather im Ring gewesen zu sein.

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Darum gehts

  • In der Nacht auf Montag kam es zu einem Showkampf in Miami.

  • So kämpften Social-Media-Star Logan Paul und Floyd Mayweather gegeneinander.

  • Einen Sieger gab es nicht.

  • Im Netz sind viele Nutzer enttäuscht.

Social-Media-Star Logan Paul (26) hat im Show-Boxkampf gegen den ehemaligen Weltmeister Floyd Mayweather (44) über die kompletten acht Runden durchgehalten. Einen Sieger gab es in dem als Schaulaufen deklarierten Event im Hard Rock Stadium von Miami am Sonntag (Ortszeit) nicht – die Statistiken sprachen allerdings eindeutig für den Box-Veteranen Mayweather.

«Er war besser als ich dachte, dass er ist. Nettes Stück Arbeit», sagte Mayweather. Paul, der in den sozialen Medien mehrere Millionen Follower hat, freute sich nach dem etwas mehr als halbstündigen Kampf vor allem darüber, überhaupt mit Mayweather im Ring gewesen zu sein. «Niemand soll mir jemals wieder sagen, dass etwas unmöglich ist», sagte er.

Beide Boxer verdienten an dem nur live im Stadion und im Pay-Per-View zu sehenden Kampf laut Medienberichten mehrere Millionen US-Dollar. «Bevor ich überhaupt ins Stadion gelaufen bin, habe ich schon eine Million gemacht. Als ich mich in die Umkleide gesetzt habe, habe ich eine Million gemacht», sagte Mayweather im Anschluss. Übertragen wurde der Kampf nur per Pay-TV. Wie viele Menschen sich für 49,99 Dollar den Pay-Per-View-Zugang gekauft haben, war zunächst nicht bekannt.

Wie sehr beide in ihren Rollen aufgehen, zeigte sich schon beim Einlaufen vor den nach Medienangaben etwa 25 000 Zuschauern im Stadion. Paul wählte einen Song aus dem Musical-Film «The Greatest Showman» mit Zac Efron. Mayweather hatte den Rapper Moneybagg Yo als persönlichen Künstler am Start.

Social-Media-Nutzer wüten

Auf Social Media waren dagegen viele Fans enttäuscht. «Hab die Sch*** illegal gestreamt und fühle mich trotzdem beklaut», schreibt ein User auf Twitter. Ein anderer meint: «Digga was wieso gibt es jetzt keinen Gewinner? «Da bleib ich bis 6 Uhr wach, wenn ich um 8 Uhr Schule habe?!» Andere User äussern sich nüchterner – aber nicht positiver. «Es war ein Showkampf, wie er im Buche steht... Pauls Grösse hat ihn im Ring gehalten. Sein Output war auch gut, aber angekommen ist halt kaum was. Dafür merkt man Mayweather sein Alter mittlerweile an. Das Geld für den Fight hätte man besser investieren können», so ein Twitter-User.

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