Mitch Winehouse: «Ich fühle, wie Amy auf uns herunterschaut»

Aktualisiert

Mitch Winehouse«Ich fühle, wie Amy auf uns herunterschaut»

Knapp ein Jahr nach dem Tod von Amy Winehouse veröffentlicht Mitch Winehouse ein Enthüllungsbuch über seine Tochter. Wir trafen ihn zum Exklusiv-Interview in London.

von
Marlies Seifert

Im Obergeschoss eines privaten Clubs im Londoner Stadtteil Soho gibt Mitch Winehouse Auskunft über sein neues Buch. Der ehemalige Taxifahrer hat eine Biografie über seine im letzten Jahr verstorbene Tochter Amy geschrieben. «Das Schreiben war befreiend, doch als ich das Buch zum ersten Mal durchlas, war ich geschockt», erzählt Mitch. Das Sprechen fällt ihm im einen Moment leicht, im nächsten stockt seine Stimme und seine Augen werden glasig. Der 60-Jährige war schon zu Amys Lebzeiten oft in den Medien präsent. Er wehrt sich gegen den Vorwurf, er suche die Öffentlichkeit. Ihm liege nur daran, die Erinnerung an seine Tochter zu bewahren und in ihrem Namen Gutes zu tun.

Mitch Winehouse, wieso haben Sie dieses Buch geschrieben?

Mitch Winehouse: In erster Linie zur Trauerbewältigung. Zudem wollte ich Geld für unsere Stiftung (s. Box) sammeln und dann gab es ein paar Dinge, die ich klären wollte.

Welche Dinge?

Etwa dass Amy an Drogen starb. Das ist nicht wahr. Sie war die letzten drei Jahre ihres Lebens clean. Vor ihrem Tod hatte sie zwei Wochen lang nicht getrunken. Dann soff sie zwei Tage durch, bis sie kollabierte. Es war ein tragischer Unfall.

Sie hatten also nicht mit dem schrecklichen Anruf gerechnet?

Nein. Wäre Amy drei Jahre früher gestorben, wäre ich nicht überrascht gewesen. Es ging ihr damals elend. Die letzten 18 Monate ihres Lebens war sie aber glücklich und bei bester Gesundheit. Es waren die schönsten ihres Lebens.

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Sie schreiben, dass Amy immer schon ein schwieriges Kind war.


Ja, aber auf eine nette Weise. Alles änderte sich, als sie ihren Ex-Mann Blake Fielder-Civil traf. Er brachte sie zu den harten Drogen. Das werde ich ihm nie verzeihen. Ich hasse Blake! Amy war sein Opfer.

Sie haben eine grosse Wut auf Blake.


Er ist der einzige Mensch, den ich kenne, der sagt, er sei gerne drogenabhängig. Leider hatte er einen sehr schlechten Einfluss auf meine Tochter. Er manipulierte sie.

Sie beschreiben in ihrem Buch, wie nervenaufreibend der Kampf gegen die Drogen war. Waren Sie irgendwann an dem Punkt, an dem sie aufgeben wollten?

Niemals. Vielleicht war ich etwas naiv und wollte die Probleme lange nicht wahrhaben. Doch ich tat alles, was ich konnte. Es gab Leute, die meinten, ich hätte sie in einen Raum einsperren und ihr das Essen unter der Tür durchschieben sollen. Wie könnte man das jemals seinem Kind antun! Amy brauchte Hilfe.

Einmal stand Ihre Tochter kurz vor dem Tod.

Ja, 2008. Ihr Assistent hatte gerade noch nach ihr gesehen. Ich wollte ihr trotzdem noch einen Gute-Nacht-Kuss geben. Da fand ich sie nach Luft schnappend auf dem Bett vor. Sie hatte einen Anfall. Wäre ich eine Stunde später gekommen, wäre sie tot gewesen.

Machte Ihnen diese selbstdestruktive Art nicht zu schaffen?

Amy war nicht selbstzerstörerisch. Sie wollte sich nicht umbringen. In der Nacht bevor sie starb, sang sie noch und spielte Schlagzeug. Jemand der sterben will, tut das nicht. Jeder hat Schwächen. Supermans Schwäche war das Kryptonit, Amys Schwäche die Drogen. Sie war eine starke Frau, doch ihre Schwächen hatte sie nicht im Griff.

Warum liessen Sie Ihre Tochter bis zum Schluss auftreten?

Weil sie es wollte! Amy war der Boss. Ich habe sie oft gefragt, ob ihr das nicht zu viel wird. Aber sie bestand darauf. Sie wollte arbeiten, etwas zu tun haben. Der Druck war dann aber doch zu gross.

Überlegen Sie sich manchmal, wie es Amy heute ginge, wenn sie noch leben würde?

Ja (Winehouse kommen die Tränen). Ich fühle gerade, wie sie auf uns herunterschaut. Sie wäre ganz bestimmt verheiratet. Für Kinder wäre es vielleicht noch ein bisschen früh gewesen. Aber Amy und ihr Freund Reg sprachen oft übers Kinderkriegen. Amy wollte unbedingt ein Baby.

Was machen Sie am 23. Juli, Amys erstem Todestag?

Wir gehen erst in Amys Haus in Camden Town, um ein paar Gebete zu sprechen. Dann feiern wir in einem Jazzclub eine Party. Amy hätte es so gewollt.

Mit nur 27 Jahren starb Soulsängerin Amy Winehouse am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung. In «Meine Tochter Amy» schildert Mitch Winehouse das Leben seiner berühmten Tochter aus seiner eigenen Perspektive. Er schildert Amys Kindheit, ihre ersten musikalischen Erfolge – und ihren langen und zermürbenden Kampf gegen die Abhängigkeit. Der Leser erfährt von Amys Bühnenangst, ihrem Wunsch nach Kindern und nach einer Nasen-Operation. Ebenso schildert Mitch wie seine Tochter bereits 2008 beinahe gestorben wäre. «Meine Tochter Amy» erscheint am 5. Juli im Edel Verlag. Sämtliche Einnahmen kommen der Amy-Winehouse-Stiftung zu, welche diverse soziale Projekte unterstützt. Amys Erbe bleibt in Familienhand. Ebenso die Rechte an ihrem Werk. Eventuell erscheine bald in Live-Album, so Mitch Winehouse. www.edel.com www.amywinehousefoundation.org

Mit nur 27 Jahren starb Soulsängerin Amy Winehouse am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung. In «Meine Tochter Amy» schildert Mitch Winehouse das Leben seiner berühmten Tochter aus seiner eigenen Perspektive. Er schildert Amys Kindheit, ihre ersten musikalischen Erfolge – und ihren langen und zermürbenden Kampf gegen die Abhängigkeit. Der Leser erfährt von Amys Bühnenangst, ihrem Wunsch nach Kindern und nach einer Nasen-Operation. Ebenso schildert Mitch wie seine Tochter bereits 2008 beinahe gestorben wäre. «Meine Tochter Amy» erscheint am 5. Juli im Edel Verlag. Sämtliche Einnahmen kommen der Amy-Winehouse-Stiftung zu, welche diverse soziale Projekte unterstützt. Amys Erbe bleibt in Familienhand. Ebenso die Rechte an ihrem Werk. Eventuell erscheine bald in Live-Album, so Mitch Winehouse. www.edel.com www.amywinehousefoundation.org

Mit nur 27 Jahren starb Soulsängerin Amy Winehouse am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung. In «Meine Tochter Amy» schildert Mitch Winehouse das Leben seiner berühmten Tochter aus seiner eigenen Perspektive. Er schildert Amys Kindheit, ihre ersten musikalischen Erfolge – und ihren langen und zermürbenden Kampf gegen die Abhängigkeit. Der Leser erfährt von Amys Bühnenangst, ihrem Wunsch nach Kindern und nach einer Nasen-Operation. Ebenso schildert Mitch wie seine Tochter bereits 2008 beinahe gestorben wäre. «Meine Tochter Amy» erscheint am 5. Juli im Edel Verlag. Sämtliche Einnahmen kommen der Amy-Winehouse-Stiftung zu, welche diverse soziale Projekte unterstützt. Amys Erbe bleibt in Familienhand. Ebenso die Rechte an ihrem Werk. Eventuell erscheine bald in Live-Album, so Mitch Winehouse. www.edel.com www.amywinehousefoundation.org

Mit nur 27 Jahren starb Soulsängerin Amy Winehouse am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung. In «Meine Tochter Amy» schildert Mitch Winehouse das Leben seiner berühmten Tochter aus seiner eigenen Perspektive. Er schildert Amys Kindheit, ihre ersten musikalischen Erfolge – und ihren langen und zermürbenden Kampf gegen die Abhängigkeit. Der Leser erfährt von Amys Bühnenangst, ihrem Wunsch nach Kindern und nach einer Nasen-Operation. Ebenso schildert Mitch wie seine Tochter bereits 2008 beinahe gestorben wäre. «Meine Tochter Amy» erscheint am 5. Juli im Edel Verlag. Sämtliche Einnahmen kommen der Amy-Winehouse-Stiftung zu, welche diverse soziale Projekte unterstützt. Amys Erbe bleibt in Familienhand. Ebenso die Rechte an ihrem Werk. Eventuell erscheine bald in Live-Album, so Mitch Winehouse. www.edel.com www.amywinehousefoundation.org

Mit nur 27 Jahren starb Soulsängerin Amy Winehouse am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung. In «Meine Tochter Amy» schildert Mitch Winehouse das Leben seiner berühmten Tochter aus seiner eigenen Perspektive. Er schildert Amys Kindheit, ihre ersten musikalischen Erfolge – und ihren langen und zermürbenden Kampf gegen die Abhängigkeit. Der Leser erfährt von Amys Bühnenangst, ihrem Wunsch nach Kindern und nach einer Nasen-Operation. Ebenso schildert Mitch wie seine Tochter bereits 2008 beinahe gestorben wäre. «Meine Tochter Amy» erscheint am 5. Juli im Edel Verlag. Sämtliche Einnahmen kommen der Amy-Winehouse-Stiftung zu, welche diverse soziale Projekte unterstützt. Amys Erbe bleibt in Familienhand. Ebenso die Rechte an ihrem Werk. Eventuell erscheine bald in Live-Album, so Mitch Winehouse. www.edel.com www.amywinehousefoundation.org

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