Aktualisiert 16.03.2017 07:44

Roger Federer

«Ich fühlte mich grossartig»

Die Wüste bebt. Roger Federer ist nach dem Triumph in Indian Wells gegen Rafael Nadal im Hoch und trifft nun auf einen höchst unangenehmen Gegner.

von
heg
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Alle Duelle zwischen Federer und Nadal2019, Wimbledon, HalbfinalRoger Federer - Rafael Nadal 7:6, 1:6, 6:3, 6:4. Stand: 16:24.

Alle Duelle zwischen Federer und Nadal2019, Wimbledon, HalbfinalRoger Federer - Rafael Nadal 7:6, 1:6, 6:3, 6:4. Stand: 16:24.

AFP/Adrian Dennis
2019, French Open, HalbfinalRoger Federer - Rafael Nadal 3:6, 4:6, 2:6. Stand: 15:24.

2019, French Open, HalbfinalRoger Federer - Rafael Nadal 3:6, 4:6, 2:6. Stand: 15:24.

Getty Images/Julian Finney
2017, Shanghai, FinalRoger Federer - Rafael Nadal 6:4, 6:3. Stand: 15:23.

2017, Shanghai, FinalRoger Federer - Rafael Nadal 6:4, 6:3. Stand: 15:23.

AP/Andy Wong

Nur gut eine Stunde brauchte Roger Federer, um Rafael Nadal in der kalifornischen Wüste vom Platz zu fegen. Der Maestro schlug den Spanier in 68 Minuten 6:2, 6:3.

Nachdem Federer die Gratulationen seines Gegners entgegennehmen durfte, genoss er den Moment in der Arena. «Ich fühlte mich grossartig. Es machte Spass, so aggressiv zu spielen. Und fast alles gelang», bilanzierte der 35-jährige Schweizer. Mit dem jüngsten Erfolg hat Federer Nadal nun dreimal hintereinander (Basel 2015, Australian Open und Indian Wells 2017) bezwungen, was ihm noch nie gelungen war. «Das ist ein schönes Gefühl», sagte er dazu. «Aber am wichtigsten war, dass ich in Australien gewonnen habe. Wenn ich auf mein Comeback zurückschaue, war das etwas vom Coolsten, was ich in meiner Karriere je erlebt habe.»

Lob vom Gegner

Nadal haderte nicht damit, dass er bereits wieder gegen Federer verlor und ausschied. «In Australien war es sehr eng. Da hatte ich gute Chancen. Aber heute hat er besser gespielt als ich. Wenn du nicht dein Spiel spielst, ist es unmöglich, zu gewinnen», konstatierte der 30-jährige Spanier. Er war sich auch bewusst, dass Federer eine sehr gute Waffe hatte. «Wenn er so gut aufschlägt, hat er viel Vertrauen und kann viel entspannter spielen.»

Diese Waffe braucht Federer auch im nächsten Spiel. Am Freitag trifft der Maestro im Viertelfinal auf den 21-jährigen Australier Nick Kyrgios, der Titelverteidiger Novak Djokovic dank seines starken Aufschlags in zwei Sätzen ausschaltete. «Ich bin beeindruckt von seiner Leistung», sagte Federer. Die beiden spielten erst einmal gegeneinander. Vor zwei Jahren verlor der Schweizer in Madrid auf Sand 7:6, 6:7, 6:7.

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