23.06.2020 06:16

Mike und die Bachelorette nach dem Finale

«Ich habe Chanelle gefragt, ob wir jetzt ein Paar sind»

Der «Bachelorette»-Gewinner 2020 heisst Mike. Ob er und Chanelle fix zusammen sind, verraten sie erst nächste Woche, sprechen aber jetzt schon übers Finale und die Zeit danach.

von
Schimun Krausz

Darum gehts

  • Am Montagabend hat Chanelle Mike ihre letzte Rose geschenkt und ihn damit zum 2020er- «Bachelorette»-Sieger erklärt.
  • In getrennten Interviews sprechen die beiden übers Finale und ihre heimlichen Treffen nach den Dreharbeiten.
  • Ob sie ein Paar geworden respektive bis heute geblieben sind, verraten sie nächste Woche – so läuft das «Bachelorette»-Game halt.

Die Erlösung

«Ich habe mich total in dich verliebt … Mike.» Mit diesen Worten erlöste Chanelle (24) am Montagabend einerseits sich selbst von der Ungewissheit, andererseits auch die beiden Finalisten Mike (25) und Giovanni (25). «Es war so schön, endlich die letzte Rose verschenken zu dürfen und die Jungs von der Last zu befreien», sagt die Bachelorette zu 20 Minuten.

Mike doppelt im getrennt von Chanelle geführten Interview nach: «Ich war so froh, dass es fertig ist. Der ganze Druck ist endlich abgefallen.» Vor lauter Erleichterung liess Mike die Zuger Schlagersängerin nicht mal ihre Frage zu Ende stellen: «Möchtest du gerne die letz …» – «Ja, ich nehme die Rose an!»

Der Moment, als es «klick» machte

«Schon nach dem ersten Date wusste ich, dass Mike es werden könnte», so Chanelle, «und nach dem zweiten Einzeldate wusste ich: Der passt.» Auch bei Finalist Giovanni habe sie ein sehr gutes Gefühl gehabt – bei den Dreamdates wurde ihr aber klar, dass sie Mike ihre letzte Rose geben will: «Da hat es klick gemacht.»

Auch hier sieht Mike das sehr ähnlich: «Beim Dreamdate und dann beim Finale hats richtig gefunkt. Vorher habe ich versucht, nicht zu viele Gefühle zuzulassen, weil sie sich ja auch noch mit meinen Konkurrenten getroffen hat. Da habe ich mich ein wenig geschützt.»

Das mögen sie aneinander

Mike ist begeistert von Chanelles «Ausstrahlung, ihren Augen und ihrer aufgestellten Art». Und sie findet: «Wir sind uns sehr ähnlich und haben den gleichen Humor, mögen beide Spass, Abenteuer und denselben Schiissdräck. Ich bin einfach eher laut, er eher leise, aber er kann mir auch mal sagen, dass ich die Schnurre halten soll.»

Der Maurer aus der Umgebung Winterthur sei nämlich nur so zurückhaltend, wenn gedreht wird. «In den Pausen hat er so viel geredet, er ist halt einfach kamerascheu», erklärt Chanelle. Mike: «Ohne Kamera bin ich genau das Gegenteil von dem, was im TV zu sehen ist.»

Das Label

Ob das Liebesglück nach dem Finale gehalten hat, erfahren wir traditionsgemäss erst nach der «Bachelorette»-Zusatzfolge kommenden Montag. Ernsthafte Absichten hatten die beiden aber auf jeden Fall, wie Mike erzählt: «Nach dem Dreh machte Chanelle noch neun Tage Ferien in Thailand. Ich habe sie vor meinem Rückflug gefragt: ‹Okay, sind wir jetzt zusammen?› Und sie war bereit, es zu versuchen.»

Die Perücke

Wenn sie sich zwischen Finale-Dreh und Finale-Ausstrahlung treffen wollten, um sich besser kennen zu lernen, musste das im Geheimen passieren. Beide wohnen auf dem Land, das habe geholfen. «Wenn wir draussen waren, haben wir uns mit Sonnenbrille und Käppli getarnt», so Chanelle.

Statt Mütze hat sie auch mal eine Perücke getragen, erzählt sie weiter, «als wir mit einigen der Jungs Basketball spielen gegangen sind. Sie war billig, aber die anderen dachten trotzdem, es seien meine Haare – und riefen dann quer über den Sportplatz: ‹Chanelle, hast du deine Haare gefärbt?› Bringt viel, wenn ich eine Perücke trage und sie meinen Namen rumbrüllen.»

Zweitplatzierter

Und wie gehts Giovanni?

Giovanni direkt nach Chanelles Entscheidung. Jetzt gebt dem Mann schon einen Hug, er kann ihn gerade gebrauchen, okay?

Giovanni direkt nach Chanelles Entscheidung. Jetzt gebt dem Mann schon einen Hug, er kann ihn gerade gebrauchen, okay?

3+

«Ich war schon enttäuscht. Ich hatte durchaus Gefühle für diese Frau – und Thailand war paradiesisch, da konntest du dich gar nicht nicht verlieben. Mittlerweile gehts mir blendend und dass ich Zweiter geworden bin, hat auch Vorteile: Ich bin Single, alle kennen mich und die meisten wollen mich – was will man mehr?»

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