Roger Federer: «Ich habe ein Riesenglück gehabt»

Aktualisiert

Roger Federer«Ich habe ein Riesenglück gehabt»

Roger Federer besiegt einen starken Benoît Paire nach drei Sätzen. Gegen den nächsten Gegner hat die Weltnummer 1 noch nie gespielt.

1 / 3
Roger Federer findet nicht richtig ins Spiel macht ungewohnt viele Fehler.

Roger Federer findet nicht richtig ins Spiel macht ungewohnt viele Fehler.

Keystone/Friso Gentsch
Benoît Paire weiss die Fehler von Federer zu seinem Vorteil zu nützen und kann zum ersten Mal in seinen Begegnungen mit dem Schweizer einen Satz gewinnen.

Benoît Paire weiss die Fehler von Federer zu seinem Vorteil zu nützen und kann zum ersten Mal in seinen Begegnungen mit dem Schweizer einen Satz gewinnen.

Keystone/SASCHA STEINBACH
Das war ein hartes Stück Arbeit, doch Roger Federer gewinnt in drei Sätzen 6:3, 3:6 und 7:6 (9:7) und steht im Viertelfinal von Halle.

Das war ein hartes Stück Arbeit, doch Roger Federer gewinnt in drei Sätzen 6:3, 3:6 und 7:6 (9:7) und steht im Viertelfinal von Halle.

Keystone/SASCHA STEINBACH

Titelverteidiger Roger Federer braucht in der 2. Runde des Rasenturniers in Halle Nerven. Gegen den Franzosen Benoit Paire (ATP 48) gibt er beim 6:3, 3:6, 7:6 (9:7)-Sieg erstmals einen Satz ab. Bereits in der Startphase des Spiels bekundete Federer mehr Mühe als Paire, um seine Aufschlagspiele durchzubringen. Allerdings konnte der in Genf lebende Franzose im ersten Satz die sich ihm bietenden Chancen nicht nutzen. Beim Stand von 3:3 musste Federer Paire einen Breakball zugestehen. Der Weltranglisten-Erste brachte seinen Aufschlag jedoch durch, und seinen Gegner damit kurzzeitig aus der Ruhe.

Paire gab im folgenden Aufschlagspiel seinen Service ab – wobei der talentierte, aber oft launische Franzose gleich mehrfach seinen Frust am eigenen Arbeitsgerät ausliess. Federer, der vor vier Tagen beim Turnier von Stuttgart triumphiert hatte, verwaltete den Vorsprung und holte sich den 1. Satz mit 6:3.

Federer am Schluss doch der Stärkere

Der Satzverlust schien Paire jedoch nicht weiter zu kümmern, viel mehr präsentierte er sich auch im zweiten Satz als dominanter Spieler - und belohnte sich mit dem ersten Satzgewinn gegen Federer im sechsten Duell mit dem Schweizer. Auch im Entscheidungssatz bot Paire Federer über weite Strecken Paroli, wehrte beim Stand von 5:6 sogar zwei Matchbälle ab. Am Schluss reichte es Paire aber dennoch nicht zum Sieg – im Tiebreak war es Federer, der zwei Matchbälle abwehrte und sich mit 9:7 durchsetzte. Nach der Partie gab der Schweizer zu: «Ich habe ein Riesenglück gehabt.»

Im Viertelfinal trifft Federer nun auf den Australier Matthew Ebden. Gegen die 30-jährige Weltnummer 60 hat der Baselbieter bisher noch nie gespielt.

(sda)

Deine Meinung