Hunter Biden veröffentlicht Memoiren: «Ich habe in einem Bungalow mein eigenes Crack gekocht»
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Hunter Biden veröffentlicht Memoiren«Ich habe in einem Bungalow mein eigenes Crack gekocht»

Hunter Biden (51), der Sohn des US-Präsidenten Joe Biden, litt jahrelang an Drogen- und Alkoholsucht. Nun hat er seine Memoiren veröffentlicht.

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Hunter Biden – hier im Jahr 2020 – rechnet in seiner Autobiografie schonungslos mit sich selbst ab.

Hunter Biden – hier im Jahr 2020 – rechnet in seiner Autobiografie schonungslos mit sich selbst ab.

AFP
Hunter Biden bei einem Charity-Avent im Jahr 2009.

Hunter Biden bei einem Charity-Avent im Jahr 2009.

Getty Images via AFP
Familie Biden in den 1970er-Jahren mit den Söhnen Beau (ganz links) und Hunter.

Familie Biden in den 1970er-Jahren mit den Söhnen Beau (ganz links) und Hunter.

AFP

Darum gehts

  • Präsidentensohn Hunter Biden (51) veröffentlicht nach Ostern seine Memoiren.

  • Darin spricht er freimütig über seine Drogen- und Alkoholsucht.

  • Auch die familiären Tragödien, die die Bidens erlitten, sind ein Thema.

Alkohol, Drogen, Entzug: Der Sohn von US-Präsident Joe Biden berichtet in seinen Memoiren über seine Kämpfe mit Drogen- und Alkoholsucht sowie dem Rückfall nach dem Tod seines Bruders. «Ich habe Crack auf den Strassen von Washington DC gekauft und mein eigenes in einem Bungalow in Los Angeles gekocht», schreibt Hunter Biden in dem Buch «Beautiful Things», das nächste Woche veröffentlicht wird.

In von der «New York Times» am Mittwoch abgedruckten Auszügen erinnert sich Biden unter anderem daran, wie er Crack von einem obdachlosen Süchtigen kaufte, der später bei ihm einzog. «Die Beziehung war symbiotisch», schreibt der 51-Jährige. Wegen eines positiven Tests auf Kokain wurde Biden 2014 aus der Reservisteneinheit der US-Marine entlassen.

Auch Alkohol spielte in Hunter Bidens Leben lange eine grosse Rolle: In «Beautiful Things» erinnert er sich an eine Zeit, in der er «so verzweifelt nach einem Drink» war, dass er nicht einen Block vom Schnapsladen zu seinem Haus gehen konnte, «ohne die Flasche zu öffnen, um einen Schluck zu nehmen».

Rückfall nach Tod des Bruders

Biden begann nach eigenen Angaben bereits als junger Mann, stark zu trinken. Nach einer Reha wurde er nach dem Tod seines Bruders Beau im Jahr 2015 wieder rückfällig. Beau starb im Alter von nur 46 Jahren an einem Gehirntumor, weniger als zwei Jahre nach seiner Diagnose.

Hunter Biden hat seine Drogen- und Alkoholsucht nach eigenen Angaben mittlerweile überwunden. Er lebt als Künstler in Los Angeles. In seinen Memoiren erinnert er sich auch an den Autounfall, den er und Beau im Dezember 1972 überlebten. Beim Unfall starben Hunters Mutter sowie seine kleine Schwester. «Plötzlich sehe ich, wie sich der Kopf meiner Mutter nach rechts dreht», schreibt er. An etwas anderes könne er sich nicht erinnern.

Bidens Sohn war im Präsidentschaftswahlkampf nicht nur wegen seiner Eskapaden zur Zielscheibe geworden. Unter anderem wegen seiner Geschäfte in der Ukraine und China wurde er regelmässig von Ex-Präsident Donald Trump angegriffen. In seinem Buch besteht Hunter Biden darauf, dass er «nichts Unethisches» getan habe.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Problem mit illegalen Drogen?

Hier findest du Hilfe:

Sucht Schweiz, Tel. 0800 104 104

Safezone.ch, Onlineberatung

Feel-ok, Informationen für Jugendliche

Infodrog, Informationen und Substanzwarnungen

(AFP/trx)

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