Präsident Obama: «Ich habe kein Mitleid mit der Hamas»

Aktualisiert

Präsident Obama«Ich habe kein Mitleid mit der Hamas»

Obama tun die gewöhnlichen Menschen in Gaza leid, für die Hamas aber hat er keine Sympathie. Er unterstützt die Bemühungen um eine Beruhigung im Gaza-Konflikt.

von
ann

US-Präsident Barack Obama hat auf eine dauerhafte Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern gedrungen. Auch wenn es in naher Zukunft kein stabiles Verhältnis zwischen den beiden Konfliktparteien geben werde, müssten die Spitzenvertreter beider Seiten politische Risiken eingehen, um den seit Generationen anhaltenden Konflikt zu lösen und für Frieden und Wohlstand zu sorgen. Zunächst müsse jedoch der Waffenstillstand im Gazastreifen zumindest bis Freitag eingehalten werden, sagte Obama am Mittwoch.

Er bekräftigte das Recht Israels, sich selbst zu verteidigen und sich gegen Angriffe aus dem Gazastreifen zu wehren. Zugleich ermutigte er die Palästinenser, dass sie ihre Gemeinden dort wieder aufbauen könnten, sich ihre Lebensumstände bessern würden und sie nicht abgeschottet von der Aussenwelt leben müssten.

Fast 2000 Menschen kamen im Gaza-Krieg um

Dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas bescheinigte er «eine ernsthafte Sehnsucht nach Frieden». Die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas hat nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama jedoch keine Sympathie verdient. «Ich habe kein Mitleid mit der Hamas. Ich habe viel Mitleid mit den gewöhnlichen Menschen, die sich in Gaza abmühen», sagte er am Mittwoch. Die Hamas wird sowohl von den USA wie auch von Israel als terroristische Vereinigung angesehen.

Bei den Kämpfen zwischen israelischem Militär und der Hamas, die am 8. Juli begannen, sind fast 2000 Menschen umgekommen. Der überwiegende Teil davon waren palästinensische Zivilisten. (ann/sda)

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