Aktualisiert 26.04.2020 11:50

Rückkehr aus dem Lockdown

«Ich habe keine Angst, aber den nötigen Respekt»

Beim Fuchs Hairteam in Küssnacht gleicht die Wiedereröffnung einem Neuanfang. So sehr freut sich das Team nämlich auf seine Kundschaft. Und diese wiederum freut sich, den Bad-Hair-Days endlich Adieu zu sagen.

von
Daniela Gigor
1 / 4
Das Telefon von Claudia Fuchs klingelt ununterbrochen: Ihre Kunden wollen sich so rasch als möglich die Haare schneiden lassen.

Das Telefon von Claudia Fuchs klingelt ununterbrochen: Ihre Kunden wollen sich so rasch als möglich die Haare schneiden lassen.

Um die Kundschaft, das Personal und sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen, setzt Fuchs das Konzept um, das von Coiffure Suisse ausgearbeitet wurde.

Um die Kundschaft, das Personal und sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen, setzt Fuchs das Konzept um, das von Coiffure Suisse ausgearbeitet wurde.

In der Pflicht stehen aber auch die Kunden, wie Coiffure Suisse  mitteilt: «Auch der Kunde desinfiziert sich beim Betreten des Salons die Hände aus Dispensern, die dafür bereit stehen.»

In der Pflicht stehen aber auch die Kunden, wie Coiffure Suisse mitteilt: «Auch der Kunde desinfiziert sich beim Betreten des Salons die Hände aus Dispensern, die dafür bereit stehen.»

Das Telefon von Claudia Fuchs, Teilhaberin von Fuchs Hairteam und Geschäftsführerin in Küssnacht SZ, klingelt derzeit ununterbrochen: «Seit der Bundesrat bekannt gegeben hat, dass wir die Geschäfte wieder öffnen können, geht bei uns pausenlos Anrufe und E-Mails mit Terminanfragen ein», sagt Fuchs. Bereits einen Tag vor dem Bundesratsentscheid hätten sich Kunden für einen neuen Haarschnitt gemeldet. Fuchs: «Die Leute waren sich vor lauter Vorfreude sicher, dass es mit der Wiedereröffnung klappen wird.»

Sie selber sei da noch wenig zuversichtlich gewesen: «Wir waren erstaunt, dass wir unsere Geschäfte bereits wieder öffnen dürfen, haben wir als Coiffeure doch einen sehr intensiven Kontakt zu unseren Kunden», sagt Fuchs.

Angst vor dem Corona-Virus hat die 49-Jährige nicht , «doch den nötigen Respekt davor». Am Montag will sie in Küssnacht deshalb stets die Vorsicht walten lassen. Die Vorgaben von Coiffure Suisse müssen von allen Beteiligten strikt eingehalten werden. Plätze und Arbeitsutensilien werden laufend desinfiziert. Fuchs und ihre Mitarbeiter werden bei der Arbeit auch Gesichtsmasken und Handschuhe tragen.

Der Kunde ist ebenfalls in der Pflicht

Die Anzahl der bedienten Stühle wird zudem auf die Hälfte verringert, sodass die Sicherheitsabstände stets eingehalten werden können. Vor und nach dem Bedienen eines Kunden waschen und desinfizieren sich die Coiffeure jeweils die Hände. In der Pflicht stehen aber auch die Kunden, die ihren Bad-Hair-Days endlich Adieu sagen wollen. Denn im Hygiene-Konzept von Coiffeur Suisse steht ausdrücklich: «Auch der Kunde desinfiziert sich beim Betreten des Salons die Hände aus Dispensern.» Kunden tragen zwingend eine Maske. Diese wird ihnen beim Fuchs Hairteam kostenlos abgegeben.

Nun warten alle gespannt darauf, dass es endlich wieder losgehen kann. Die bevorstehende Wiedereröffnung fühle sich wie ein Neuanfang an. «Ich freue mich sehr darauf, die Kundschaft wiederzusehen», sagt Coiffeurin Fuchs.

Bei der Rückkehr live dabei

Am Montag kommt es – sechs Wochen nach dem Lockdown – zu einer Teilöffnung. Coiffeure, Kosmetikstudios, Massagesalons, Zahnarztpraxen, Tätowierer sowie Garten- und Baucenter dürfen wieder Kunden empfangen. 20 Minuten berichtet mit Sondersendungen live von dieser ersten Rückkehr aus dem Lockdown. Schau rein oder komm gleich selber vorbei. Dies um 9.00, 12.00 und 17.30 Uhr beim Bauhaus in Schlieren (ZH), 9.00 und 12.00 beim McDonalds in Burgdorf (BE) und um 17.30 beim Coiffeur Aerni in Bern.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.