Aktualisiert 18.03.2011 10:02

Kurios

«Ich habe nie reingepinkelt»

Bei eBay versteigert ein Brite seinen garantiert «urinfreien» Taucheranzug. Mit der Charity-Auktion löst er unerwartete Reaktionen aus.

von
dsc
Die ungewöhnliche Auktion läuft noch bis am 21. März. Der Verkäufer will den Erös den Katastrophenopfern in Japan spenden. (Screenshot: 20 Minuten Online)

Die ungewöhnliche Auktion läuft noch bis am 21. März. Der Verkäufer will den Erös den Katastrophenopfern in Japan spenden. (Screenshot: 20 Minuten Online)

Der Fachbegriff «Nassanzug» bedeutet eben gerade nicht, dass die Taucher einfach reinpinkeln, lässt ein Brite die weltweite eBay-Community wissen. «Glauben Sie mir oder nicht, aber ich habe NIEMALS in diesen Anzug uriniert», schreibt der Mann, der zurzeit seinen gebrauchten Neoprenanzug über die populäre Online-Auktionsplattform versteigert. Er habe zum «Wasserlassen» immer eine Toilette benutzt. Den grössten Teil des Erlöses will er den Katastrophenopfern in Japan spenden, heisst es in der mehr als originellen Artikelbeschreibung.

Die bis zum 21. März laufende Auktion hat bereits hohe Wellen geworfen. Mehr als 200 000 Besucher haben sich das Angebot inzwischen angeschaut, wie der Blog Tamebay berichtet. Das aktuelle Höchstgebot liegt bei 2050 Pfund - das sind an die 3000 Franken -, angefangen hat die Auktion bei lediglich 300 Pfund.

Firma sponsert neuen Anzug

Wegen des grossen öffentlichen Interesses hat inzwischen auch der Taucheranzug-Hersteller XCEL Wetsuits in Hawaii reagiert. Die Firma sponsert zusätzlich zum gebrauchten «urinfreien» Anzug ein brandneues Modell - in einer Grösse nach Wahl.

Der einzige Grund, warum nicht der ganze Erlös der Versteigerung nach Japan geht, seien die Betriebskosten, die es zu decken gelte. Wie der Besitzer des Taucheranzugs schreibt, stösst seine Aktion allerdings ausgerechnet auf den Widerstand der Auktionsplattform. Anscheinend überlegt sich eBay, die Auktion zu stoppen, weil der Verkäufer gegen das eBay-Reglement verstosse. Das Angebot beziehungsweise die Produktbeschreibung sei «unprofessionell» und «ordinär».

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